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Hambüchen verpasst Boden-Finale

SID
Fabian Hambüchen verpasste das Boden-Finale in Cottbus
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Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen hat beim Weltcup-Turnier in Cottbus das Boden-Finale verpasst. Der 21-Jährige landete mit 14,466 Zählern auf dem neunten Platz.

Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen hat beim Weltcup-Turnier in Cottbus einen kleinen Fehlstart in den Qualifikations-Wettkampf hingelegt.

Der 21-Jährige von der TSG Niedergirmes verpasste am Boden mit 14,466 als Neunter knapp das Finale am Samstag. Dafür kam er an den Ringen außer Konkurrenz auf 15,266 Zähler, was dort den Einzug in den Endkampf bedeutet hätte. Am Seitpferd, seinem am wenigsten geschätzten Gerät, pausierte der Olympiadritte von Peking.

Matthias Fahrig überzeugt

Für Hambüchen, der einmal die Bodenfläche verlassen musste und dafür mit einem Punktabzug bestraft wurde, sprang Matthias Fahrig vor knapp 500 Zuschauern in der Lausitz-Arena in die Bresche.

Der Hallenser musste sich mit 15,066 Punkten nur dem Japaner Kohei Uchimura (15,466) sowie Weltmeister Diego Hypolito aus Brasilien (15,433) geschlagen geben.

Bei den Frauen bestätigte Kim Bui ihre gute Frühform. Die 20-Jährige aus Tübingen qualifizierte sich mit der besten Vornote von 14,150 Punkten am Stufenbarren zusammen mit Olympia-Turnerin Anja Brinker aus Herkenrath für das Finale am Stufenbarren, am Boden sammelte die deutsche Meisterin auf Rang drei 13,725 Zähler.

Kim Bui bestätigt gute Form

"Kim hat ihre Nominierung absolut gerechtfertigt", sagte dazu Cheftrainerin Ulla Koch.

Bui hatte im vergangenen Jahr den Sprung ins Olympia-Team für Peking knapp verpasst, dann aber im Februar mit einem überraschenden dritten Platz im Mehrkampf beim Traditionsturnier "American Cup" in Chicago für Aufsehen gesorgt.

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