Leichtathletik

Fosbury übersteht Krebs-Erkrankung

SID
Dick Fosbury ist offenbar vom Krebs geheilt
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Dick Fosbury ist offenbar von seiner Krebserkrankung geheilt. Bei dem Erfinder der nach ihm benannten Hochsprung-Technik war im April 2008 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert worden.

Ein Jahr nach der schlimmen Diagnose ist Hochsprung-Olympiasieger Dick Fosbury offenbar vom Lymphknotenkrebs geheilt. Der heute 62 Jahre alte US-Amerikaner hatte im April 2008 bei einer Routineuntersuchung von der oft tödlich verlaufenden Krankheit erfahren.

Im vergangenen Herbst war Fosbury bei der Gala des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF in Monte Carlo für seine revolutionäre Neuerung, den Flop, geehrt worden.

Olympiasieger im Mexiko City

Der aus Portland/US-Bundesstaat Oregon stammende Athlet hatte die spektakuläre Hochsprung-Technik vor gut 40 Jahren erfunden und war 1968 in Mexiko City mit 2,24m Olympiasieger geworden. Nach seinem Vorbild überquerten in den folgenden Jahren immer mehr Springer die Latte rücklings.

Erster Weltrekordler im Flopstil war 1973 in München sein Landsmann Dwight Stones (2,30m), 1985 schaffte Rudolf Powarnizyn (Ukraine) als Erster 2,40m. Seit fast 16 Jahren steht der Weltrekord des Kubaners Javier Sotomayor bei 2,45m.

 

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