Leichtathletik

Chambers dachte über Selbstmord nach

SID
Leichtathletik, Chambers, Doping, Selbstmord
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Dwain Chambers hat während seiner Dopingsperre an Selbstmord gedacht. "Selbstmord war ein Gedanke, den ich ständig im Kopf hatte", sagte der Brite in einem Interview.

Der britische Star Dwain Chambers hat während seiner Dopingsperre an Selbstmord gedacht. In einem Sky-News-Interview erklärte Chambers, dass er den Freitod eine zeitlang als einzigen Ausweg gesehen habe, letztlich aber den Mut zu diesem Schritt nicht hatte.

"Selbstmord war eine Gedanke, den ich ständig im Kopf hatte. Es war damals eine schwere Zeit für mich. Ich hatte alles und bin dann von der absoluten Spitze ins Bodenlose abgestürzt. Ich hatte meinen Lebensinhalt verloren, meine Freunde, meine Familie, einfach alles. Aber dann war ich für einen Selbstmord doch nicht mutig genug", sagte der Sprintstar.

"Ich bin zuversichtlich"

Der frisch gekürte Hallen-Europameister weiß, dass viele Menschen ihm immer noch nicht trauen, hält sich aber für fähig, auch ohne Dopinghilfen Jamaikas dreifachen Sprint-Olympiasieger Usain Bolt bezwingen zu können. "Die Leute können glauben, was sie wollen. Ich bin sauber und werde alte Fehler nicht wiederholen. Ich kann es auch so schaffen", sagte Chambers.

Wegen Bolt macht er sich keine Sorgen: "Ich bin zuversichtlich, sehr zuversichtlich. Ich weiß, was ich drauf habe und bin jetzt auch fähig, das zu zeigen", sagte der 30-jährige Brite.

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