Leichtathletik

IAAF will Diamond League statt Golden League

SID
IAAF-Präsident Lamine Diack will ab 2010 Diamanten statt Gold verteilen
© Getty

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF will die Golden League noch attraktiver machen: Ab 2010 soll die Serie 15 Meetings umfassen und unter dem Namen Diamond League firmieren.

Mit Diamanten statt Gold will der Leichtathletik-Weltverband IAAF die Attraktivität seiner Sportart erhöhen.

Präsident Lamine Diack gab am Montag bei einer Telefonkonferenz die Ausweitung der Golden League mit sechs Sportfesten in Europa ab 2010 zur Diamond League mit 15 Meetings in Europa, den USA, Asien und dem Mittleren Osten bekannt.

Internationales Stadionfest Berlin soll Teil der neuen Serie werden

Auch das ISTAF in Berlin wurde eingeladen, Teil der neuen Meeting-Serie zu werden, hat den Vertrag aber noch nicht unterschrieben. "Wir sind noch in der Prüfungsphase", sagte ISTAF-Chef Gerhard Janetzky dem Sport-Informations-Dienst.

Mit einer Entscheidung sei in den nächsten "zwei bis drei Monaten" zu rechnen.

Janetzky ist vom neuen Konzept offenbar noch nicht überzeugt: "Es handelt sich um eine quantitative Ausweitung der Golden League. Ob damit auch eine Qualitätssteigerung einhergeht bleibt abzuwarten."

Viele Disziplinen, noch mehr Preisgeld und ein Diamant

In der neuen Meetingserie soll es 32 Disziplinen geben, die auf die Sportfeste verteilt werden. Es ist vorgesehen, pro Meeting 416.000 US-Dollar Preisgeld auszuschütten und Punkte für eine Gesamtwertung zu vergeben.

Der Punktsieger jeder Disziplin erhält am Saisonende einen Diamanten aus vier Karat im Wert von 80.000 Dollar.

Die Fernsehrechte für die Diamond League werden von der Agentur IMG vertrieben.

Die 15 geplanten Stationen: London, British Grand Prix (Ort offen), Lausanne, Oslo, Stockholm, Monaco, Paris, Brüssel, Eugene/USA, New York, China Grand Prix (Ort offen), Zürich; Eingeladen: ISTAF Berlin, Rom, Doha

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