Wolfgang Killing fordert

"Amnestie für DDR-Doping-Verstrickungen"

SID
Mittwoch, 14.01.2009 | 11:46 Uhr
Wolfgang Killing will, dass DDR-Trainer wie Werner Goldmann wieder in Ruhe arbeiten können
© Getty
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Der Leiter der DLV-Trainerschule, Wolfgang Killing, fordert eine Amnestie für DDR-Leichtathletik-Trainer, die in Dopingfälle verstrickt waren. Diese Maßnahme sei überfällig.

In der Diskussion um die Entlassung von Kugelstoß-Bundestrainer Werner Goldmann fordert der Leiter der DLV-Trainerschule, Wolfgang Killing, eine "längst fällige Amnestie für DDR-Doping-Verstrickungen".

In einem Gastbeitrag für die Fachzeitschrift "Leichtathletik" bemängelt der 55 Jahre alte ehemalige Hochsprung-Bundestrainer: "Man schiebt die Amnestie angesichts zu befürchtender politischer Diskussionen und Widerstände hinaus."

"Laien haben über Vorwürfe gegen Goldmann befunden"

Zugleich kritisiert Killing den Umgang mit dem Fall Goldmann. "Nicht Trainer haben über die Vorwürfe gegen ihn und über seinen Ausschluss befunden, sondern Juristen, Politiker, Verwaltungsfachleute - allesamt trainerische Laien."

Die Empfehlung der Nicht-Weiterbeschäftigung von Goldmann hatte die unabhängige Anti-Doping-Kommission des DOSB unter Vorsitz des Bundesverfassungsrichters a.D. Udo Steiner ausgesprochen.

Ihr gehören auch Doppel-Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl sowie der SPD-Bundestagsabgeordnete Steffen Reiche an.

Ex-Kugelstoßer Jacobs brachte Stein ins Rollen

Goldmann betreut in Berlin als Heimtrainer den Diskus-WM-Zweiten Robert Harting sowie Diskus-U18-Weltmeisterin Julia Fischer und will diese Aufgabe auch als arbeitsloser Trainer weiterführen.

Im Juli 2008 hatte der frühere DDR-Kugelstoßer Gerd Jacobs gesagt, er sei Anfang der 80er Jahre von Goldmann unter anderem mit dem Anabolikum Oral-Turinabol versorgt worden. Jacobs ist ein staatlich anerkanntes DDR-Dopingopfer.

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