ARD-Programmdirektor Herres kritisiert IOC

SID
Montag, 26.01.2009 | 20:54 Uhr
ARD-Programmdirektor Volker Herres kritisiert das IOC (im Bild IOC-Vorsitzender Jacques Rogge)
© Getty
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Die ARD will nicht um jeden Preis die Rechte an den Olympischen Spielen 2014 und 2016 erwerben. Programmdirektor Herres kritisierte das IOC für die geplante Vergabepraxis.

Die ARD will nicht um jeden Preis die TV-Rechte an den Olympischen Spielen 2014 und 2016 erwerben.

"Auf Seiten des Internationalen Olympischen Komitees gibt es Vorstellungen über den wirtschaftlichen Wert der Fernsehrechte, die völlig überzogen sind", sagte ARD-Programmdirektor Volker Herres dem Handelsblatt (Dienstags-Ausgabe).

Übertriebene Preisforderungen werde das Erste nicht mitmachen.

Herres befürchtet schwerwiegende Konsequenzen

Die Rechte an diesen Spielen nicht wie in den Jahrzehnten zuvor an die Rechte-Dachorganisation EBU zu vergeben, halte er für einen strategischen Fehler, sagte der für den Sportrechteeinkauf zuständige Herres.

Er befürchtet schwerwiegende Konsequenzen für kleinere Sportarten, sollten die Öffentlich-Rechtlichen leer ausgehen. "Sollte es zu einem Verlust der Fernsehrechte an den Olympischen Spielen kommen, würde dies zahlreiche vor allem kleinere Sportarten entwerten", sagte Herres.

Verbände sind auf TV-Gelder angewiesen

"Das IOC übersieht, dass wir als ARD zusammen mit dem ZDF kontinuierlich - auch zwischen den Sommer- und Winterspielen - über olympische Sportarten berichten. Sollten wir die Fernsehrechte an den Spielen 2014 und 2016 verlieren, würden wir unser Engagement zwischen den Spielen für jede Einzelsportart überprüfen", sagte Herres.

Gelder aus TV-Verträgen stellen für viele Verbände ein wichtiges finanzielles Standbein dar.

IOC will keinen Rahmenvertrag mit EBU

Das IOC will im Hinblick auf die Spiele 2014 und 2016 keinen Rahmenvertrag mehr mit der European Broadcasting Union (EBU), der Dachorganisation aller öffentlich-rechtlichen Sender in Europa, schließen, sondern die TV-Rechte im Gegensatz zur bisherigen Praxis an die einzelnen Sender in den jeweiligen Ländern vergeben.

Dadurch verspricht es sich deutlich höhere Einnahmen.

Herres verwies auf die "attraktive und publikumswirksame" Berichterstattung von den Sommerspielen in Peking: "Die Qualität und Breite der Berichterstattung von ARD und ZDF geben Olympia hierzulande die Werthaltigkeit."

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