
Schwimmen
Spitzencoach: Anzüge gefährden Sportler-Ansehen
Die Hightech-Anzüge der weltbesten Schwimmer gefährden nach Ansicht von Australiens Spitzentrainer Grant Stoelwinder das Ansehen der erzielten Leistungen in der Öffentlichkeit.

Stoelwinder beklagt sich über fehlende Kontrollmechanismen
Der Coach der 50- und 100-m-Freistil-Weltrekordler Eamon Sullivan und Libby Trickett erklärte im Gespräch mit der australischen Tageszeitung "The Age": "Man hat den Athleten die Glaubwürdigkeit genommen, weil alle Leute denken, dass es an den Anzügen liegt, wenn sie unglaublich schnell schwimmen. Dabei haben sich die Sportler selbst auch verbessert, deswegen müssen wir Kontrollmechanismen entwickeln, dass die Leistungen besser gewürdigt werden".
FINA lädt Athleten, Trainer und Hersteller zu Treffen ein
In der Diskussion über die hochmodernen Schwimmanzüge hatte der Weltverband FINA kurz vor Weihnachten für den 20. Februar 2009 Vertreter von Herstellern sowie Athleten und Trainer nach Lausanne eingeladen.
Angesichts der Rekordflut im ausklingenden Jahr waren zuvor von mehreren Nationalverbänden Forderungen nach einer Lösung der Problematik durch die FINA laut geworden.



















