Leichtathletik

Nach Olympia-Frust: Friedrich wieder obenauf

SID
Sonntag, 07.09.2008 | 14:27 Uhr
Advertisement
ACB
Andorra -
Malaga
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Halbfinale
BSL
Tofas -
Anadolu Efes
Premiership
Exeter -
Harlequins
ACB
Barcelona -
Valencia
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Finale
NBA
Wizards @ Raptors
NHL
Islanders @ Hurricanes
NHL
Blue Jackets @ Sabres
NBA
Wizards @ Bucks
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika

Deutschlands Hochsprung-Ass Ariane Friedrich hat mit dem Sieg beim Golden-League-Finale in Brüssel auch den Frust und Ärger über ihren Olympia-Absturz bezwungen.

"Für mich ist es wichtig, diese Genugtuung zu erleben, weil es mir wehgetan hat, wie mich manche Leute behandelt haben", sagte die Siebte der Peking-Spiele.

"Ich bin in Peking mit schiefem Becken und einer Blockierung in der Wirbelsäule 1,96 Meter hoch gesprungen, das muss mir erst einer nach machen", meinte die 24 Jahre alte Athletin der LG Eintracht Frankfurt. "Jetzt habe ich in Brüssel bei Regen zwei Meter überquert."

"Ein großer Sieg für mich"

Dabei hat sie nicht nur Olympiasiegerin Tia Hellebaut (Belgien) geschlagen, sondern der Olympia-Zweiten Blanka Vlasic (Kroatien) den Gewinn der Jackpot-Hälfte von einer halben Millionen Dollar vermasselt.

"Sie wird mich dafür nicht lieben. Doch das ist ein großer Sieg für mich. Mein erster überhaupt gegen Blanka", freute sich Friedrich. "Ich wollte nach Peking unbedingt zeigen, was ich kann, wenn ich gesund bin."

Zuvor hatte sie den Start beim Meeting in Zürich nicht nur wegen ihrer körperlichen Malaise abgesagt. "Dort hätte ich physisch als auch psychisch nicht gut springen können, da wäre ich wohl nicht über 1,90 Meter hinaus gekommen", sagte sie.

Zu tief war die Enttäuschung der deutschen Olympia-Hoffnung über den Fall und die Folgen ihres Auftritts in China.

"Einiges zu regeln mit dem deutschen Verband"

So klagte Friedrich-Manager Günter Eisinger, dass es sowohl in der Olympia-Vorbereitung als auch vor dem Start im Peking-Finale Probleme mit den Physiotherapeuten gab. "Da rackert man anderthalb Jahre und verzichtet auf unglaublich viel, und dann fehlt es an so einer Kleinigkeit", schimpfte er.

"Da gibt es einiges zu regeln mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband."

Empört und entsetzt waren er und seine Athletin über E-Mails, die nach der verpassten Medaille bei ihnen eingetroffen sind. "In einer stand, dass sie mit dieser Leistung nur Steuergelder verschwendet hat", berichtet Eisinger erbost. 

"Dabei war es eine Traumsaison. Wenn ich vor einem Jahr gesagt hätte, Ariane wird Olympia-Siebte mit 1,96 Meter, dann hätten alle gesagt, ich wäre nicht ganz dicht."

Ariane Friedrich will das missglückte Olympia-Debüt nun aber abhaken und nach vorne schauen. Nach dem Sieg in Brüssel blickt sie nun optimistisch dem Start beim Weltfinale der Leichtathleten am kommenden Wochenende in Stuttgart entgegen. "Dort will ich noch einmal voll angreifen", hofft sie auf einen weiteren Sieg - und die 30 000 Dollar Prämie.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung