Basketball

ALBA feiert Premiere in neuer Halle

SID
Montag, 22.09.2008 | 14:24 Uhr
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Vor der Berliner Rekord-Kulisse von 14.800 Zuschauern ist der deutsche Basketball-Meister ALBA in eine neue Ära vorgestoßen, doch die ganz große Euphorie herrschte zum Saisonstart in der neuen Multifunktions-Halle noch nicht.

"Es war viel Anspannung zu spüren, aber die Atmosphäre war fantastisch, das ist eine ganz andere Dimension", sagte der sichtlich beeindruckte ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi nach dem schwer erkämpften 95:84 über Pokalsieger Artland Dragons in der ausverkauften Arena.

"So laut wie in der NBA"

"Die Stimmung war großartig, es war sogar noch lauter als in der NBA", schwärmte Berlins Neuzugang Casey Jacobsen, der bis zum Sommer noch in der nordamerikanischen Profiliga NBA bei den Memphis Grizzlies unter Vertrag stand.

Allerdings wurden die Fans noch nicht in einen solchen Rausch versetzt, wie es beim ersten Spiel der Eisbären Berlin im neuen 160-Millionen-Euro-Prunkbau der Fall war.

Der Eishockey-Meister, der sich mit ALBA die Halle teilt, hatte eine Woche zuvor bei seiner Premiere 14.000 Fans mit einem 11:0-Rekordsieg geradezu euphorisiert.

"Ich war überrascht, wie leise es wurde, wenn der Ball ruhte. Da konnte ich mich mit meinem Nachbarn in Zimmerlautstärke unterhalten", meinte Artland-Geschäftsführer Marko Beens.

Mut zum Risiko

Der achtmalige deutsche Meister hatte sich erst nach langen Überlegungen entschlossen, sein Hauptquartier aus der nur 8861 Zuschauer fassenden Max-Schmeling-Halle in die neue Arena zu verlegen.

Der Mut zum Risiko wurde zumindest beim Auftakt mit der tollen Kulisse belohnt: Nach dem Rekordbesuch der Deutschen Basketball-Liga in der Köln-Arena am 7. April 2000 zwischen den Telekom Baskets Bonn und ALBA mit 18 506 Fans eroberte die O2 World auf Anhieb Platz zwei in der bisherigen Zuschauer-Tabelle der BBL.

Noch nicht angekommen

"Es war schon aufregend, vor einer Kulisse von fast 15 000 Zuschauern zu spielen", zeigte sich auch ALBA-Kapitän und Rekord-Nationalspieler Patrick Femerling beeindruckt. Der ehemaligen Heimstätte trauerten die Berliner nicht mehr nach.

"Da war es auch sehr schön und ALBA hatte dort auch sehr gute Jahre, aber die 02 World ist jetzt eine Nummer größer", sagte Femerling.

"Es gab so viel Aufregung, da war es für die Spieler auch schwierig, gleich den richtigen Fokus zu haben. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann frei gespielt", meinte Berlins Sportdirektor Henning Harnisch.

Der Titelverteidiger aus der Hauptstadt tat sich in der noch ungewohnten Umgebung gegen die Dragons lange Zeit sehr schwer, drehte aber mit einem starken Schlussspurt die Partie zu seinen Gunsten. Ob der Zuschauern-Boom weiter anhält, muss abgewartet werden.

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