Sonntag, 03.08.2008

Hirvonen führt in der WM-Wertung mit einem Punkt

Loeb gewinnt erstmals Finnland-Rallye

Jyväskylä - Sebastien Loeb hat seiner beeindruckenden Bilanz einen weiteren Sieg hinzugefügt und erstmals die Finnland-Rallye gewonnen. Der viermalige Weltmeister aus Frankreich verwies dabei WM-Spitzenreiter und Lokalmatador Mikko Hirvonen auf den zweiten Rang.
 
 

Loeb, Rally, Finnland
© DPA

"Endlich, das ist einer meiner schönsten Siege", sagte Loeb nach der Zielankunft im Citroen C4 in Jyväskylä. Dennoch reichte Loeb der sechste Saison-Erfolg nicht, um die Tabellenspitze in der WM-Wertung nach neun Läufen zurückzuerobern.

Hirvonen, der seinen 28. Geburtstag gefeiert hatte, konnte seinen Spitzenplatz mit 67 Punkten verteidigen. Loeb liegt mit 66 einen Zähler dahinter.

Kurzzeitig zu vorsichtig

Im Hirvonens Rallye-Revier hatte Loeb indes von Beginn an die Nase vorn, am Ende drohte er den Sieg in den finnischen Wäldern aber noch mal aus den Händen zu geben.

"Ich war dort einfach zu vorsichtig und habe zu früh gebremst, deswegen brach mein Auto etwas aus. Ich habe dann entschieden, wieder voll zu attackieren", erklärte er. Nach 24 Schotterprüfungen lag Loeb letztlich neun Sekunden vor dem Finnen im Ford Focus.

"Ich habe bis ins Ziel alles gegeben, keinen Fehler gemacht, aber es hat gegen einen so starken Loeb einfach nicht gereicht. Wenigstens bleiben wir in der Weltmeisterschaft vorne", meinte Hirvonen.

Vierte siegreiche Nicht-Skandinavier

Loeb ist nach dem Spanier Carlos Sainz (1990/Toyota), dem Franzosen Didier Auriol (1992/Lancia) und dem Esten Marko Märtin (2003/Ford) in der 57 Jahre alten Finnland-Chronik erst der vierte siegreiche Nicht-Skandinavier.

Ein Start-Ziel-Sieg gelang seinen drei Vorgängern indes nicht. Bei der ADAC Rallye Deutschland will Loeb nun die alte Rangfolge wieder herstellen und am dritten August-Wochenende seinen siebten Sieg in Trier einfahren.

In der Marken-WM verkürzte Citroen den Rückstand auf Weltmeister Ford (108 Punkte) derweil bis auf drei Punkte. Dritter in Finnland wurde der australische Subaru-Pilot Christ Atkinson und kam damit zum fünften Mal in diesem Jahr auf das Podium.


Diskutieren Drucken Startseite
Trend

Wer wird DTM-Champion 2016?

Mattias Ekström peilt den DTM-Titel an
Mattias Ekström
Marco Wittmann
Robert Wickens
Timo Glock
Paul di Resta
Ein anderer Fahrer

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.