Sonntag, 31.08.2008

Rallye

Ford-Pech verhilft Loeb zum 44. Sieg

Hamilton - Das finale Pech der Ford-Konkurrenz hat Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb in Neuseeland den 44. Sieg seiner Karriere beschert und seinem fünften Titel ein ganzes Stück näher gebracht.

Loeb, Neuseeland
© Getty

"Ich bin richtig happy", sagte der französische Citroen-Pilot, der nach dem glücklichen Erfolg im 11. von 15 WM-Läufen der Saison seine Führung im Titelrennen auf acht Punkte ausbaute.

Zweiter der Gesamtwertung bleibt der Finne Miko Hirvonen, der in Neuseeland als Spitzenreiter auf dem vorletzten Abschnitt von einem Reifenschaden und einem Dreher gestoppt wurde und sich am Ende mit Rang drei begnügen musste. "Das war die bitterste Enttäuschung meiner Karriere", klagte Hirvonen.

Ford-Team im Pech

"Wir hätten gewinnen können", stellte der 28-Jährige fest. Doch am Schlusstag lief für das Ford-Team nichts zusammen. Nach Hirvonens Pech hatte Teamkollege Jari-Matti Latvala den Sieg vor Augen, doch kurz vor dem Ziel musste der Finne seinen Ford Focus wegen eines Kühlerschadens abstellen.

Nutznießer der dramatischen Wende war Routinier Loeb. Einen Dreher auf der ersten Prüfung des Schlusstages machte der 34-Jährige wett und wies auch seinen spanischen Teamkollegen Daniel Sordo noch in die Schranken. "Da half nur noch pushen, pushen, pushen", erklärte Loeb sein Erfolgsrezept.

17,5 Sekunden Vorsprung hatte der Elsässer in der Endabrechnung auf Sordo und feierte damit seinen zweiten Sieg in Neuseeland nach 2005. Im vergangenen Jahr hatte er sich an gleicher Stelle noch um nur drei Zehntelsekunden dem Finnen Marcus Grönholm geschlagen geben müssen.

Loeb führt mit acht Punkten Vorsprung

In der WM-Wertung hat Loeb nun 86 Punkte auf seinem Konto, Hirvonen folgt mit 78 Zählern vor Sordo (51). Bei den Marken liegt der dreimalige Titelgewinner Citroen mit 141 Punkten jetzt 20 Zähler vor Titelverteidiger Ford.

Einen Achtungserfolg konnte WM-Neuling Suzuki verbuchen. Mit den Plätzen sechs und sieben für Per-Gunnar Andersson (Schweden) und Toni Gardemeister (Finnland) brachte das Team erstmals beide SX4 in die Punkteränge und erzielte damit sein bislang bestes WM-Ergebnis. Der nächste WM-Lauf ist die Rallye Katalonien Anfang Oktober.


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