Donnerstag, 24.07.2008

Radsport

Italiens Radprofi-Chef: Berufsverbot bei Doping

Rom - Der Präsident der italienischen Radprofi-Vereinigung Accpi, Amedeo Colombo, hat ein sofortiges Berufsverbot für Dopingsünder vorgeschlagen. Radprofis sollten schon nach dem ersten Dopingvergehen lebenslang gesperrt werden, forderte der Italiener.

"Wer positiv getestet wird, darf nicht mehr fahren", zitierte die "La Gazzetta dello Sport" Colombo. Der Organisationschef der Rad-Weltmeisterschaft in Varese in diesem Jahr will seinen Vorschlag beim nächsten Accpi-Treffen einbringen.

Er sei mit Vize-Präsident Filippo Pozzato und Vereinigung-Sekretär Gianni Bugno abgesprochen. "Wir sind uns über die harte Linie einig", sagte Colombo. Sollte die Vereinigung Colombos Vorschlag folgen, wird diese dem italienischen Radsportverband weitergeleitet.

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Spektakulärer Vorstoß

Der 65-Jährige begründete den spektakulären Vorstoß mit dem Schaden, den Dopingsünder im Radsport anrichteten. "Wir dürfen die Radfans nicht mehr enttäuschen", mahnte Colombo.

"Wer nicht versteht, welchen Schaden er dem Radsport, den Sponsoren, den Organisatoren und den Fans zufügt, der muss seinen Beruf wechseln", forderte Colombo. "Wir haben so oft die Regeln erklärt, jetzt reicht es."

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