Sonntag, 15.06.2008

BBL-Finale

ALBA schießt Bonn aus der Halle

Berlin - ALBA Berlin ist nur noch einen Sieg von seiner achten deutschen Meisterschaft entfernt. Das Team von Trainer Luka Pavicevic ging durch einen 99:69 (53:29)-Erfolg im dritten Spiel der "best-of-five"-Finalserie gegen die Telekom Baskets Bonn mit 2:1 in Führung.

ALBA Berlin, Jenkins
© Imago

Mit einem Sieg am 17. Juni in Bonn können die Berliner mit dem erforderlichen dritten Sieg den ersten Titelgewinn seit 2003 perfekt machen.

Beste Werfer vor 8861 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle waren Julius Jenkins (26 Punkte) sowie Aleksandar Nadjfeji und Bobby Brown (beide 16) für Berlin sowie Bernd Kruel (13) und Winsome Frazier (11) für Bonn.

Nervöser Start 

Vier Tage, nachdem die Berliner im neuen Telekom-Dome in Bonn mit 71:81 ihre erste Auswärtsniederlage in der Playoff-Saison hinnehmen mussten, schlugen sie zu Hause eindrucksvoll zurück.

Dabei war der siebenmalige deutsche Meister nervös in die Partie gestartete. Die Gastgeber um Kapitän Patrick Femerling leisteten sich zunächst im Aufbau viele einfache Ballverluste, die vom Vorrunden-Siebten aus dem Rheinland umgehend bestraft wurden. Nach sieben Minuten lag ALBA mit 9:16 im Hintertreffen.

Erst gegen Ende des ersten Viertels fanden die favorisierten Hauptstädter besser ins Spiel, belohnten sich mit dem Ausgleich zum 18:18 (10.) - und drehten in der Folge auf.

Nach der Pause mit Euphorie 

Angetrieben vom starken US-Spielmacher Jenkins, MVP der abgelaufenen Hauptrunde, übernahmen die nun aggressiv und konzentriert auftretenden Berliner die Hoheit auf dem Parkett und ließen den Rheinländern in der Defensive und Offensive klar das Nachsehen.

Dank eines überragenden zweiten Viertels, das die Hausherren mit 35:9 zu ihren Gunsten entschieden, zog ALBA mit einem 24-Punkte-Vorsprung in die Pause.

Nach dem Wechsel machten die euphorisierten Berliner da weiter, wo sie zum Ende der ersten Hälfte aufgehört hatten: Sie dominierten in allen Belangen das Geschehen.

Moral der Bonner gebrochen 

Mit einer 12:0-Serie zogen sie auf 65:29 (23.) davon und wischten damit die letzten Zweifel am Sieg weg. Gleichzeitig war die Moral der Bonner, bei denen endgültig gebrochen.

Beim Stande von 83:45 ging ALBA in die letzten zehn Minuten und blieb trotz der deutlichen Führung seiner engagierten Linie bis zum Schluss treu. Damit wahrte der Hauptrunden-Sieger aus der Hauptstadt seinen Heimvorteil und würde die Rheinländer bei einem möglichen fünften Spiel erneut daheim empfangen.


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