Pferdesport

Wulschner hängt Nagel im Stechen ab

SID
Sonntag, 22.06.2008 | 17:27 Uhr
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Nörten-Hardenberg - Holger Wulschner hat bei Niedersachsens größtem Freiluft-Reitturnier zum zweiten Mal nach 2006 den Großen Preis gewonnen.

Der 44 Jahre alte Springreiter aus dem mecklenburgischen Groß-Vieglen war beim Höhepunkt des internationalen Reitturnieres in Nörten-Hardenberg bei Göttingen im Stechen mit Clausen in 37,88 Sekunden deutlich schneller als Carsten-Otto Nagel (Wedel), der mit mit Corradina (39,18) ebenfalls fehlerfrei geblieben war.

"Er ist sehr schnell", schwärmte der Sieger über seinen zwölfjährigen Wallach Clausen: "Das ist das beste Pferd, auf dem ich je gesessen habe."

Beerbaums in Rotterdam

Nach einer Pause wegen einer Verletzung kommt Clausen immer besser in Form und trug seinen Reiter zu einem überlegenen Sieg mit deutlichem Vorsprung vor Nagel. Dritter wurde Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) mit Chacco-Blue (40,06) vor Olympiasieger Rodrigo Pessoa (Brasilien) mit Let's fly (40,28).

Wulschner nutzte die Abwesenheit vieler deutschen Top-Reiter. Die Weltranglisten-Erste Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) fehlte in Nörten-Hardenberg ebenso wie der aus dem nahe gelegenen Adelebsen stammende Ludger Beerbaum (Riesenbeck). Sie starten mit dem deutschen Nationalteam beim Super-League-Turnier in Rotterdam und gewannen dort den Nationenpreis.

"Zwei Fehler sind schnell passiert"

Am Vortag hatten in Nörten-Hardenberg die Amerikanerin Kate Levy und Markus Beerbaum (Thedinghausen) die wichtigsten Prüfungen für sich entscheiden. Die 26-jährige US-Reiterin setzte sich im Championat von Nörten-Hardenberg im Sattel ihres Wallachs Vent du Nord in 35,57 Sekunden durch. Sie hängte den ebenfalls fehlerfreien Ulrich Kirchhoff (Rosendahl) mit Carino (36,44) und Jerry Smit (Italien) mit Poiana (36,75) ab.

In der Trophy siegte Markus Beerbaum. Während Ehefrau Meredith in Rotterdam ritt, sicherte er sich mit der 16-jährigen Leena in 37,29 Sekunden den Sieg vor Denis Lynch (Irland) mit Nabab's Son (37,36) und Rolf-Göran Bengtsson (Schweden) mit Casall (38,75).

Am Sonntag scheiterte der Lokalmatador aber im Großen Preis im Sattel von Constantin mit acht Strafpunkten. "Zwei Fehler sind schnell passiert", sagte der jüngere der Beerbaum-Brüder.

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