Sonntag, 08.06.2008

Volley Masters in Montreux/Schweiz

Deutsche Damen nach 1:3 gegen China Fünfte

Montreux - Die deutschen Frauen haben beim Volley Masters in Montreux/Schweiz mit nur einem Sieg und vier Niederlagen den fünften Platz belegt.

Das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti verlor gegen Athen-Olympiasieger China 1:3, nachdem es zuvor bereits Niederlagen gegen Italien (2:3), Kuba (1:3) und Angstgegner Niederlande (0:3) gegeben hatte.

Nur gegen den nicht in Bestbesetzung angetretenen EM-Zweiten Serbien, der sieglos blieb, hatte es zum 3:0-Erfolg gereicht. Der Turniersieg ging wie schon in Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate an Kuba, das ungeschlagen blieb und Italien nach einem 0:2-Rückstand im Tiebreak mit 3:2 (25:27, 24:26, 25:12, 25:20, 15:10) bezwang.

"Die Konsequenz: Wir müssen weiter lernen", sagte Guidetti. Beim Grand-Prix in Asien ab 20. Juni geht diese Lehrzeit weiter.

Neuaufbau für Olympia 2012

Der Italiener hat nach dem Scheitern in der Olympia-Qualifikation mit dem Neuaufbau des Teams im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 in London begonnen.

"Ich muss an die nächsten Jahre denken, damit wir bei den Höhepunkten EM 2009, WM 2010 und Olympia 2012 mit der bestmöglichen Mannschaft spielen", betonte der Italiener.

In Zuspielerin Lena Möllers (VC Olympia Berlin), Mittelblockerin Berit Kauffeldt (Schwerin) und der talentierten Außenangreiferin Saskia Hippe vom Berliner Bundesligisten Köpenicker SV, die sofort in der Stammformation zum Einsatz kam, hatte er drei junge Talente dabei.

Kozuch stärkste Deutsche

Gegen China konnte die Mannschaft nach zwei verlorenen Sätzen im dritten Abschnitt einen Drei-Punkte-Rückstand drehen und im vierten Durchgang bis zum 9:9 vorlegen, ehe China wieder das Kommando übernahm.

Hippe gehörte mit 11 Zählern neben der durchgängig in allen Spielen stark auftrumpfenden Margareta Kozuch (17) zu den wirkungsvollen Angreiferinnen. Mittelblockerin Christiane Fürst (11) und die im dritten Satz eingewechselte Dresdnerin Heike Beier (10) punkteten ebenfalls zweistellig.

Bundestrainer ärgert sich

Guidetti ärgerte sich vor allem über das 0:3 vom Samstag gegen die Niederlande, weil sein Team im zweiten und dritten Satz mit drei bis vier Punkten führte und in der Endphase jeweils einbrach.

"Wir haben schlecht gespielt - vor allem in der Annahme. Da hatten wir Angst, die sich auf den Angriff übertrug", urteilte der Coach. Da halfen auch 19 Punkte von Kozuch nicht.


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