Chambers: Umstrittener Start in Biberach

SID
Donnerstag, 26.06.2008 | 16:39 Uhr
Advertisement
Champions Hockey League
Live
Trinec -
Jyväskylä
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Ventspils
Basketball Champions League
Murcia -
Oldenburg
NBA
Pelicans @ Celtics
Basketball Champions League
Bayreuth -
Banvit
Basketball Champions League
Bonn -
Aris
NBA
Lakers @ Thunder
NHL
Golden Knights @ Lightning
NBA
Timberwolves @ Rockets
European Challenge Cup
Gloucester -
Pau
NHL
Canadiens @ Capitals
NBA
Knicks @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Clermont -
Ospreys
European Rugby Champions Cup
Treviso -
Bath
NHL
Stars @ Sabres
European Challenge Cup
Stade Francais -
Edinburgh
NBA
Thunder @ Cavaliers
NCAA Division I
Missouri @ Texas A&M
NHL
Flyers @ Capitals
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
AS Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NBA
Thunder @ Pistons
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls

Biberach - Der Start des früheren Doping- Sünders Dwain Chambers beim Leichtathletik-Meeting im schwäbischen Biberach steht unter kritischer Beobachtung.

Der britische Sprinter war in den Balco-Skandal verwickelt, hat seine Sperre aber längst abgesessen und war bereits bei der Hallen-WM im März in Valencia/Spanien als Zweiter über 60 Meter wieder erfolgreich.

"Bei mir würde er nicht laufen. Ich würde Heinz Hüsselmann davon abraten", sagte Ulrich Hobeck (Cottbus), Vorsitzender der Veranstalter-Organisation German Meetings, über seinen Kollegen in Biberach.

 Hobeck will sich nicht als Richter aufspielen, findet es aber "moralisch verwerflich, dass Herr Hüsselmann mit Chambers das Stadion voll kriegen will". Der Umgang mit Dopingsündern werde bei German Meetings, das 22 Veranstaltungen in Deutschland vertritt, jede Woche kontrovers diskutiert.

2002 Gold zurückgegeben

Der 30-jährige Chambers ist bereits in Biberach eingetroffen und startet dort nach Angaben Hüsselmanns "für ein' Appel und ein Ei". Das Zugpferd seines Meetings sei nicht der Skandalsprinter, sondern 800-Meter-Olympiasieger Juri Borsakowski aus Russland. Zudem starten Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler (Frankfurt/Main) sowie Stabhochspringer Tim Lobinger (München).

Chambers hatte wegen Dopings seine beiden EM-Goldmedaillen von München 2002 wieder zurückgeben müssen. Bei der Hallen-EM hatte ihn der britische Verband nur widerwillig starten lassen. Nach den Regeln des Britischen Olympischen Komitees (BOA) ist Chambers lebenslang von Olympischen Spielen ausgeschlossen und darf deshalb auch in Peking nicht starten.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung