Rallye

Hirvonen gewinnt Rallye Türkei

SID
Sonntag, 15.06.2008 | 13:34 Uhr
Motorsport, Rallye
© DPA
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles: Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles: Tag 3
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa14:00
The Boodles: Tag 5
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Kemer/Türkei - Der Finne Mikko Hirvonen hat mit einem Sieg bei der Rallye Türkei den viermaligen Weltmeister Sebastien Loeb wieder von der Spitze der WM-Wertung verdrängt.

Der 27 Jahre alte Ford-Pilot fuhr im achten WM-Lauf der Saison zu seinem zweiten Erfolg. Nach 19 harten Schotterprüfungen hatte er 7,9 Sekunden Vorsprung auf seinen Markenkollegen Jari-Matti Latvala (Finnland).

Der französische Rekordsieger Loeb, der bei der zweiten Etappe am Vortag entscheidend Zeit verloren hatte, musste sich in seinem Citroen C4 mit Rang drei begnügen. In der Gesamtwertung liegt Hirvonen mit 59 Punkten drei Zähler vor Loeb auf Rang eins. In der Marken-Wertung bleibt Ford nach acht von 15 Läufen Spitzenreiter.

Loeb in der Rolle des Straßenkehrers 

"Das war ein sehr wichtiger Sieg für mich und das Team. Unsere Taktik ist voll aufgegangen", sagte Hirvonen kurz nach seiner Zielankunft im Küstenort Kemer. Er und Landsmann Latvala hatten sich am Freitagabend bei der ersten Etappe bewusst zurückfallen lassen. Damit mussten die beiden Piloten am Samstag nicht als Erste auf die Schotter-Piste und konnten dem frustrierten Loeb die Rolle des "Straßenkehrers" überlassen.

Der derart düpierte 40-malige Rallye-Sieger aus Frankreich verlor viele wertvolle Sekunden und konnte diesen Rückstand bei der Final- Etappe am Sonntag nicht mehr wettmachen.

"Ich habe alles gegeben, was möglich war. Ich habe keine Fehler gemacht, aber es hat einfach nicht gereicht. Hirvonen und Ford waren hier zu stark", sagte der 34-Jährige enttäuscht. "Weil wir an zwei Tagen die Pisten säubern mussten, haben wir einfach zu viel Zeit und damit den Sieg verloren", erklärte Loeb, der am Ende 25,7 Sekunden Rückstand hatte.

Bis zum Schluss gekämpft 

Rivale Hirvonen trieb trotz des zwischenzeitlich komfortablen Vorsprungs sein Fahrzeug ans Limit. "Ich habe heute bis zum Schluss gekämpft und bin immer 100 Prozent gefahren", sagte der Finne, der wegen eines Reifenschadens am Sonntag noch um seinen Triumph zittern musste.

Dank des insgesamt sechsten Erfolges seiner Karriere kommt er nun nach der Sommerpause erstmals als WM-Spitzenreiter zu seinem Heimspiel am letzten Juli-Wochenende.

Auch in der Markenwertung ist Titelverteidiger Ford erneut klar auf WM-Kurs. Der dreifache Weltmeister liegt nun mit 99 Punkten an der Spitze und baute seinen Vorsprung auf neun Zähler vor dem Zweiten Citroen aus.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung