Dienstag, 10.06.2008

Tennis

Haas und Kiefer weiter

Halle/Westfalen - Gut erholt und topmotiviert hat Nicolas Kiefer sein Rasen-Debüt beim Turnier in Halle gemeistert.

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© Getty

Zweieinhalb Wochen nach seinem misslungenen Auftritt beim World Team Cup kam der Hannoveraner Kiefer im ersten Vergleich mit Robin Haase zwar nur langsam in Schwung, setzte sich dann aber mit 4:6, 6:3, 6:2 gegen den Niederländer durch.

Auch der mit modischem Kurzhaar angetretene Haas hatte im ersten Match nach acht Wochen Pause Start-Schwierigkeiten. Doch mit Kampfgeist und vor allem schmerzfreier rechter Schulter rang der Hamburger Radek Stepanek aus Tschechien in 2:17 Stunden mit 6:7 (0:7), 7:6 (7:3), 6:4 nieder.

Haas gegen Kohlschreiber

"Nach dem ersten Satz war ich schockiert", sagte Haas, "aber ich habe mich zurückgekämpft und sehr gut aufgeschlagen. Das ist wichtig auf Rasen."

Zufrieden war am Ende auch Kiefer. "Es war ein schwerer Start. Aber letztlich habe ich die wichtigen Breakpunkte gemacht.

Ich freue mich aufs nächste Spiel", sagte der Hannoveraner, der im Achtelfinale auf den Russen Michail Juschni trifft. Von vier Duellen mit dem Russen hat der 30-Jährige nur das letzte im vergangenen Herbst in Madrid gewonnen.

Haas bekommt es derweil im ersten offiziellen Vergleich mit seinem Davis- Cup-Kollegen Philipp Kohlschreiber zu tun.

Schüttler und Phau draußen

Rainer Schüttler und Qualifikant Björn Phau verabschiedeten sich dagegen gleich wieder. Der Korbacher Schüttler unterlag nach tapferem Kampf, aber Schwächen in den wichtigen Momenten mit 6:7 (4:7), 4:6 dem Franzosen Fabrice Santoro.

Ohne Chance war der Weltranglisten- 148. Phau aus Weilerswist gegen den an Nummer zwei gesetzten Amerikaner James Blake, dem er mit 4:6, 1:6 unterlag.

Berrer trifft auf Federer

Schüttler und Phau folgten damit Philipp Petzschner und Denis Gremelmayr, die tags zuvor scheiterten, während die Überraschungssieger Andreas Beck und Mischa Zverev sowie Benjamin Becker und Philipp Kohlschreiber ins Achtelfinale einzogen.

Michael Berrer greift noch ins Geschehen ein, steht gegen den nach Halle gekommenen Roger Federer aber vor einer kaum lösbaren Aufgabe, auch wenn er sich nach der Pleite des Schweizers im Finale der French Open eine hauchdünne Chance ausrechnet.


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