Donnerstag, 26.06.2008

Leichtathletik

Gatlin will Startrecht für Trials einklagen

Boston - Der wegen Dopings noch zwei Jahre gesperrte 100-Meter-Olympiasieger Justin Gatlin will sein Startrecht für die US-Meisterschaften in Eugene/Oregon gerichtlich einklagen.

Leichtathletik, USA, Gatlin
© DPA

Einen entsprechenden Antrag hat sein Anwalt Joe Zarzaur am 25. Juni an das 11. Bezirksgericht in Atlanta geschickt. Ein ähnliches Gesuch sandte US-Richter Lacey Collier an die Justiz in Atlanta.

Der Jurist aus Pensacola/Florida hatte Gatlin am 20. Juni zunächst eine zehntägige einstweilige Verfügung ausgestellt, mit der Gatlin in Eugene hätte starten können.

Start nur bei Erlaubnis

Diese Sondergenehmigung zog Collier jedoch zurück. Gleich neun Anwälte des Nationalen Olympischen Komitees, des US-Leichtathletik-Verbandes und der amerikanischen Anti-Doping-Agentur hatten ihn darauf hingewiesen, dass der Fall außerhalb seiner Gerichtsbarkeit liegt.

Gatlin ist wegen Dopings bis zum 25. Juli 2010 gesperrt. Wenn der 26-Jährige in Eugene antreten darf, müsste er unter die ersten Drei kommen, um sich für Peking zu qualifizieren.

"Er hat vor, nur zu starten, wenn er vom Gericht die Erlaubnis dazu bekommt", betonte sein Manager Renaldo Nehemiah. Die 100-Meter-Vorläufe beginnen am 28. Juni, das Finale findet am Tag darauf statt.


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