Mittwoch, 11.06.2008

Basketball

Finale: Bonn schafft den Ausgleich gegen ALBA

Bonn - Die Telekom Baskets Bonn haben im Playoff-Finale der Bundesliga den Ausgleich geschafft und dürfen damit weiter vom ersten Titel der Vereinsgeschichte träumen.

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© DPA

Bei ihrer Premiere im neuen Telekom Dome gewannen die Baskets vor 6000 begeisterten Zuschauern gegen ALBA Berlin 81:71 (45:37) und machten so die Auftaktniederlage vom vergangenen Sonntag wett.

Bester Werfer bei den Bonnern war Ronald Burrell mit 21 Punkten, bei den Berlinern kam Bobby Brown ebenfalls auf 21 Zähler. Der Amerikaner zog sich während der Partie jedoch eine Knieverletzung zu. Ob der 23-Jährige in Spiel drei der "best-of-five"-Serie in Berlin mitwirken kann, ist noch unklar.

Die Bonner erwischten in ihrer neuen Heimat einen Traumstart. Winsome Frazier gelangen die ersten beiden Punkte in der gerade erst eröffneten Arena und auch in der Folgezeit blieben die Rheinländer Herr im eigenen Haus.

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Bonn dominiert erstes Viertel

Angeführt vom starken Ronald Burrell, dem seine Schulterverletzung aus dem Halbfinale nicht mehr anzumerken war und dem 17 seiner insgesamt 21 Punkte vor der Pause gelangen, zogen die Gastgeber bis zum Ende des ersten Viertels auf 24:13 davon.

Im zweiten Abschnitt fanden sich die Berliner zwar etwas besser zurecht, näher als drei Punkte kamen sie aber nicht heran. Daran konnte auch die Treffsicherheit von Spielmacher Brown aus der Entfernung (allein fünf Dreier im ersten Durchgang) nichts ändern.

Bis zur Pause zogen die Bonner wieder auf acht Punkte (45:37) davon. "Wir haben einfach unseren Rhythmus nicht gefunden. Das hat mit der neuen Halle nichts zu tun", kritisierte ALBA-Sportdirektor Henning Harnisch die Leistung seines Teams in der ersten Halbzeit.

Nur elf Punkte im dritten Viertel

Doch auch im zweiten Durchgang verschlief der Hauptrundensieger, der die erste Begegnung 78:69 für sich entschieden hatte, den Start. Auch weil die Bonner nun in der Defensive deutlich aggressiver spielten, gelangen den Gästen im dritten Abschnitt lediglich elf Punkte.

Die Bonner profitierten zudem von den zahlreichen leichten Ballverlusten der favorisierten Berliner, die sich bis zum Beginn der letzten zehn Minuten bereits 17 Turnovers geleistet hatten.

Mit einem 13-Punkte-Vorsprung gingen die Bonner in den Schlussabschnitt, in dem sie angetrieben von ihren fanatischen Anhängern nichts mehr anbrennen ließen.

Zwar kam Berlin dank Julius Jenkins noch einmal auf acht Punkte heran, doch die erste Berliner Auswärtsniederlage in der diesjährigen K.o.-Runde konnte auch der wertvollste Spieler der Hauptrunde (MVP) nicht mehr abwenden.

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