Montag, 30.06.2008

Pferdesport

CHIO: Preisgeld wird aufgestockt

Aachen - Der CHIO in Aachen ist noch immer das größte Reitturnier der Welt, doch zumindest im Springreiten wächst die Konkurrenz. Daher ist die Gesamtdotierung noch einmal um fast zehn Prozent auf 1,67 Millionen Euro erhöht worden.

Allein der Große Preis der Springreiter wurde auf 350.000 Euro aufgestockt, so dass Hamburg (300 000 Euro) nicht den Titel des höchstdotierten deutschen Springens übernehmen konnte.

Mit dem neuen Springreitturnier in Sao Paulo kann aber selbst Aachen nicht mithalten: Beim Finale der Global Champions Tour gibt es im Oktober erstmals ein Rekord-Preisgeld von 1,9 Millionen Euro.

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26 Nationen im Einsatz

Einzigartig ist Aachen trotzdem. Das "Wimbledon des Reitsports" ist das einzige Turnier der Welt mit Nationenpreisen in den olympischen Disziplinen Springen, Dressur und Vielseitigkeit sowie im Voltigieren und Fahren.

Das ist auch der Grund, dass sich nur Aachen "Offizielles Internationales Turnier der Bundesrepublik Deutschland" nennen darf, was auf französisch "Concours Hippique International Officiel (CHIO)" heißt. 473 Pferde und fast 300 Sportler aus 26 Nationen sind bis zum kommenden Sonntag in der Soers im Einsatz.

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