Montag, 12.05.2008

Motorsport

Senna überfährt Hund

Istanbul - Ein Hund ist beim GP2-Rennen in der Türkei überfahren worden. Insgesamt liefen zwei Vierbeiner während des Laufs der Formel-1-Nachwuchsklasse auf die Strecke im Istanbul Speed Park.

Mit einem der beiden Tiere kollidierte der Wagen des Brasilianers Bruno Senna. "Es ist schon unglaublich, mit so etwas rechnet man doch nicht, wir sind doch hier nicht irgendwo in der Wildnis, sondern bei einem Formel-1-Rennen", sagte der Neffe des dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna.

Senna traf das Tier mit seinem rechten Vorderrad bei Tempo 280. Dabei wurde das Auto an der Vorderradaufhängung so schwer beschädigt, dass der Brasilianer aufgeben musste.

Whiting ordnet schärfere Kontrollen an

Das Tier starb bei dem Crash. Nach dem Vorfall fuhr das Safety-Car raus, der Kurs musste gesäubert werden. Danach wurde das Rennen fortgesetzt. Der zweite Hund fand rechtzeitig und unversehrt wieder den Weg von der Strecke.

Der Chef-Steward des Internationalen Automobil-Verbandes FIA, Charlie Whiting, reagierte auf die ungenügenden Sicherheitsmaßnahmen der Streckenverantwortlichen - pikanterweise gehört der Kurs Formel- 1-Chef Bernie Ecclestone.

Whiting ordnete an, dass alle externen Tore zur Strecke kontrolliert und überwacht werden müssten. Außerdem wurden vor dem Formel-1-Rennen am Sonntagnachmittag alle Streckenabschnitte genau inspiziert. Ein offizieller Bericht für die FIA wird erstellt.


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