Mittwoch, 07.05.2008

Tennis

Spanier streiten um Davis-Cup-Halbfinale

Madrid - Weniger als einen Monat nach Spaniens 4:1-Sieg über Deutschland im Viertelfinale des Davis-Cups erschüttert ein heftiger Streit das spanische Tennis.

Tennis, Davis Cup, Spanien
© Getty

Während der Präsident des Tennis-Verbandes, Pedro Munoz, das Halbfinale gegen die USA in Madrid austragen will, lehnt das Davis-Cup-Team um Rafael Nadal die spanische Hauptstadt als Spielort ab.

Der Verbandschef hatte den Spielern nach dem Sieg in Bremen zugesagt, dass sie den Austragungsort auswählen dürfen.

Team will anders als Präsident Munoz

Das Team will nach Presseberichten in einer Stadt am Meer spielen. Die niedrige Höhenlage verlangsamt das Spiel ein wenig, was die Spanier als einen Vorteil betrachten.

Dagegen möchte Munoz aus finanziellen Gründen nun von seiner in Bremen gegebenen Zusage abrücken: Die Stierkampfarena "Las Ventas" verspricht mit 24 000 Plätzen die höchsten Einnahmen. Madrid liegt jedoch 650 Meter über dem Meeresspiegel.

Rücktritt von Vicario kein Thema

Die Presse spekulierte über einen möglichen Rücktritt von Teamkapitän Emilio Sanchez Vicario und einen Boykott der Spieler.

Munoz betonte jedoch: "Weder der Kapitän noch einer der Spieler hat mit einer Absage gedroht für den Fall, dass das Halbfinale in Madrid stattfindet."

Neben der Hauptstadt bewerben sich Santa Cruz de Tenerife, Gijon und Benidorm um die Austragung. Alle drei Städte liegen am Meer.


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