Kohlschreiber besiegt Ferrer

Führung für DTB-Team

SID
Sonntag, 18.05.2008 | 14:33 Uhr
Tennis, ATP, Rothenbaum, Philipp Kohlschreiber
© Getty
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Düsseldorf - Philipp Kohlschreiber hat mit einer beeindruckenden Davis-Cup-Revanche gegen den Spanier David Ferrer der deutschen Tennis-Nationalmannschaft einen erfolgreichen Start in den World Team Cup beschert.

Im ersten Vorrunden-Einzel der Blauen Gruppe deklassierte der 24 Jahre alte Augsburger die Nummer fünf der Tennis-Welt in nur 46 Minuten mit 6:1, 6:0.

"Ich habe mich natürlich vorher an das Davis-Cup-Match gegen Ferrer erinnert, das sehr intensiv war und für mich nicht gut ausging. Heute war es nicht so", sagte der Weltranglisten-34. nach der 1:0-Führung bei der Mannschafts-WM im Düsseldorfer Rochusclub. Im Davis-Cup-Viertelfinale im April hatte Kohlschreiber in vier Sätzen gegen Ferrer verloren.

"Mentales Manko"

"Normalerweise ist er ein Riesenfighter und kämpft unglaublich. Ich glaube, die hammerharte Saison hat bei ihm ein mentales Manko hinterlassen. Mein eigenes Spiel will ich deshalb gar nicht betrachten", sagte Kohlschreiber.

An diesem Montag stehen das Duell zwischen Hamburg-Viertelfinalist Nicolas Kiefer und Nicolas Almagro sowie das Doppel auf dem Programm. Aufgrund des neuen Modus werden die Gruppen-Partien jeder gegen jeden an jeweils zwei Tagen gespielt.

Am 20. und 21. Mai treffen die jeweiligen Sieger und Verlierer der ersten Gruppenspiele aufeinander - damit bekommen die Zuschauer die Teams jeden Tag zu sehen.

Ziel: Finale 

Weitere Gegner der Deutschen sind Russland und Italien. In der Roten Gruppe kämpfen die USA, Argentinien, Tschechien und Schweden um den Einzug ins Endspiel.

Nach seiner Erstrunden-Niederlage gegen den Spanier Tommy Robredo beim Masters am Rothenbaum und einer zweitägigen Trainingspause wegen einer Handgelenkverletzung zeigte sich Kohlschreiber bestens erholt.

"Ich bin zufrieden, habe nicht viel falsch gemacht, spürte nicht viel von meiner Kapselverletzung im rechten Daumen und bin recht zuversichtlich für diese Turnierwoche", meinte der 24-Jährige.

Als Ziel hat Teamchef Patrik Kühnen das Finale ausgegeben. Zuletzt stand Deutschland, das viermal die WM gewonnen hat, 2006 im Endspiel.

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