Kanu

EM ohne Dittmer und Gille

SID
Mittwoch, 14.05.2008 | 14:19 Uhr
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Mailand/Manchester - Ohne die Olympiasieger Andreas Dittmer und Christian Gille geht der Deutsche Kanu-Verband (DKV) in den ersten internationalen Wettkampf in diesem Jahr.

Knapp drei Monate vor den Sommerspielen in Peking geht es in Mailand/Italien um EM-Edelmetall, um ein erstes Abtasten zwischen den Konkurrenten und vor allem um die letzten Olympia-Startplätze.

Dem DKV fehlt noch der Quotenplatz im Kajak-Einer über 1000 Meter. "Das ist wichtiger als Podestplätze. Dazu wollen wir noch Athletenplätze im Canadier-Bereich holen", sagte Sportdirektor Jens Kahl.

"Das müsste er packen"

In elf der zwölf olympischen Bootsklassen, in denen Dittmer & Co. Deutschland in Peking wie gewohnt reichlich Edelmetall bescheren wollen, hatte der DKV bereits bei der Heim-WM im August in Duisburg das Startrecht für Peking gesichert.

Nur im Kajak-Einer über den Kilometer muss der Verband bei den kontinentalen Titelkämpfen nun nachsitzen.

Der Wildwasser-Weltmeister Max Hoff muss für das Startrecht unter die beiden besten der bereits noch nicht für Peking qualifizierten Boote kommen.

"Das müsste er packen", meinte Kahl, der 19 Athleten, darunter fünf Athen-Goldmedaillen-Gewinnern, an den Start schickt.

Bei der EM vor einem Jahr im spanischen Pontevedra hatten die deutschen Kanuten achtmal Gold und insgesamt 15-mal Edelmetall geholt, auf eine Medaillen-Prognose will sich im Olympiajahr keiner einlassen.

"Keiner will eine Klatsche bekommen"

Zu viel wird noch getestet. Vor allem mit Blick auf die Sommerspiele, aber auch mit dem auf die beiden Weltcups im Juni. Dort entscheidet sich, welche deutschen Kanuten tatsächlich in Peking starten dürfen.

"Mein Fokus liegt ganz auf dem Weltcup", sagte Dittmer, der daher auf die Europameisterschaften verzichtet. Für ihn startet der in dieser Saison bärenstarke Junioren-Weltmeister Sebastian Brendel (Potsdam) im Canadier-Einer.

Brendel soll ebenso wie Tomas Lück (Neubrandenburg) und Stefan Holtz (Karlsruhe) im Canadier-Zweier zusätzliche Athletenplätze für Peking buchen, damit der DKV in China gegen Ausfälle gewappnet ist. Nach der krankheitsbedingter EM-Absage von Gille wird Olympiasieger Tomasz Wylenzek beim Wettkampf der 40 Nationen wohl nur Tourist sein.

Im Kajak-Zweier über 500 Meter wollen die Goldmedaillen-Gewinner Ronald Rauhe und Tim Wieskötter (beide Potsdam) ihre nach Sydney 2000 gestartete Siegesserie bei Titelkämpfen fortsetzen.

"Wenn wir an den Start gehen, wollen wir auch gewinnen und die Dominanz der letzten Jahre zeigen", sagte Rauhe und will ebenso wie die dreimalige Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin schon mal ein Ausrufezeichen setzen. "Keiner möchte bei der EM eine Klatsche bekommen", sagte sie.

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