Kajak

Vierer verteidigt EM-Titel - Hoff holt Quotenplatz

SID
Samstag, 17.05.2008 | 14:30 Uhr
Kanu, EM, Hoff
© DPA
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Mailand - Wildwasser-Weltmeister Max Hoff hat dem Deutschen Kanu-Verband (DKV) bei den Europameisterschaften in Mailand den einzigen noch offenen Startplatz für Olympia gesichert.

Dem Kölner reichte dazu im Kajak-Einer über 1000 Meter hinter Weltmeister Tim Brabants (Großbritannien) und Gabor Kucsera (Ungarn) ein dritter Rang. Den einzigen Titel für Deutschland holte der Kajak-Vierer der Damen.

83 Tage vor den Sommerspielen wies das Boot mit den Olympiasiegerinnen Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) und Carolin Leonhardt (Mannheim) sowie den Weltmeisterinnen Nicole Reinhardt (Lampertheim) und Conny Waßmuth (Magdeburg) den Dauerrivalen Ungarn über 500 Meter in die Schranken. Dritter wurde Spanien.

Schuck und Brendel noch auf das Treppchen

Außer der Vierer-Crew und Hoff schafften es über 1000 Meter auch die Leipzigerin Marina Schuck im Kajak-Einer ("Das ist ein schöner Schritt im Vergleich zum letzten Jahr") und Sebastian Brendel (Potsdam) im Canadier-Einer als Dritte noch auf das Treppchen.

Zwar holte sich Brendel den Athletenplatz für Peking und fordert nun den in Mailand pausierenden dreimaligen Olympiasieger Andreas Dittmer (Neubrandenburg) heraus, doch richtig zufrieden war der Junioren-Champion nicht. "Die letzten 50 Meter waren heftig; ich war völlig blau und habe nur gedacht, nicht reinfallen", sagte der 20-Jährige.

Minimalziel erreicht

Neben Brendel holten im Canadier-Zweier über den Kilometer auch Thomas Lück (Neubrandenburg) und Stefan Holtz (Karlsruhe) die anvisierten Athletenplätze, die zuvor schon Dittmer, Tomasz Wylenzek (Essen) und Christian Gille (Leipzig) innehatten.

"Unser Minimalziel haben wir erreicht. Wir können theoretisch mit sechs Athleten bei Olympia starten. Der Trainer ist erleichtert", sagte Canadier-Coach Kay Vesely.

Angespannt ins Rennen

Den Titel verteidigte bei etwas kühlen und leicht windigen Bedingungen der Kajak-Vierer. "Für mich war dieser Sieg sehr wichtig. Nach dem Vorlauf, in dem die Ungarn zwei Sekunden schneller waren, bin ich schon ein bischen angespannt ins Rennen gegangen", sagte Leonhardt.

"Wir haben das ganz gut gelöst. Das gibt uns Motivation für die nächsten Prüfungen."

Hoff überzeugt

Hoff, der in Norditalien überzeugend auftrat, hatte am Start einige Probleme. "Der erste Schlag war völlig misslungen", sagte der Kölner, der aber ruhigblieb und am Ende belohnt wurde. "Den Startplatz für Peking holen, war mein Hauptziel. Jetzt will ich auch dahin und hoffe, dass ich das bei den Weltcups hinkriege."

Zufrieden war DKV-Sportdirektor Jens Kahl. "Das Tagesziel ist erfüllt", sagte der Sportdirektor, der keine Athleten in die 200-Meter-Sprintwettbewerbe entsandte und dem Team einen wettkampffreien Nachmittag bescherte.

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