Dienstag, 13.05.2008

Volleyball

DVV-Männer verpassen erneuten Turniersieg

Leipzig - Mit ihrer B-Mannschaft haben die deutschen Volleyballer den erneuten Sieg beim Vier-Nationen-Turnier in Leipzig verspielt.

Die zuvor zweimal erfolgreiche Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu zog im entscheidenden Duell gegen den Weltranglisten-Dritten USA mit 0:3 (21:25, 23:25, 20:25) den Kürzeren, obwohl der Auswahl des Deutschen Volleyball- Verbandes (DVV) bereits der Gewinn eines Satzes zum Turniersieg gereicht hätte.

Dritter wurde Olympia-Gastgeber China, der sich zum Abschluss Tschechien mit 1:3 (25:27, 28:26, 21:25, 22:25) geschlagen geben musste. 2007 hatte Deutschland das Turnier noch ungeschlagen für sich entschieden.

Letzter Prüfstein vor Olympia-Quali

Für die Deutschen, die zuvor im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung gegen China und Tschechien jeweils mit 3:1 die Oberhand behalten hatten, war das Turnier in der Messestadt der letzte große Prüfstein vor der Qualifikationsrunde vom 23.-25. Mai in Düsseldorf.

Die Generalprobe steigt am 15. Mai in Chemnitz gegen die USA. In der Rhein-Metropole will sich die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) ihren großen Traum erfüllen und gegen Taiwan, Kuba und Europameister Spanien erstmals seit 1972 wieder das Olympia-Ticket lösen.

Ohne Mittelblocker Stefan Hübner, der wegen eines Muskelfaserriss passen musste, zeigte die DVV-Auswahl in den drei Spielen durchwachsene Leistungen mit vielen überzeugenden Phasen, aber auch Schwächeperioden. "Wir haben noch einiges zu tun", bekannte Moculescu, der vor dem Turnierbeginn den Ausfall von Weltklasse-Mittelblocker Hübner beklagen musste.

Chance für die zweite Garde

Der Italien-Legionär hatte sich bei einem vorangegangenen Testspiel gegen die Chinesen einen Muskelfaserriss zugezogen. Ziel ist es nun, den Stammspieler bis zur Qualifikation wieder fit zu bekommen. "Ich gehe davon aus, dass ich in Düsseldorf dabei bin", sagte Hübner.

Gegen die Amerikaner ließ Moculescu seinen Stammsechser draußen und gab der zweiten Garde eine Chance. Doch diese konnte nur phasenweise den bereits für die Olympischen Spiele qualifizierten Amerikanern Paroli bieten und zeigte in den entscheidenden Momenten zu viele Schwächen.

Der ebenfalls nicht in Bestbesetzung agierende Kontrahent kaufte der DVV-Mannschaft vor allem in der Feldabwehr den Schneid ab und war auch in der Offensive konsequenter.


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