Dienstag, 15.04.2008

Olympia 2008

US-Stars: Medaillenjagd statt Meinungsmache

Chicago/Boston - Die Olympia-Starter der USA wollen bei den Sommerspielen in Peking (8. bis 24. August) mit Medaillen und nicht mit Meinungen überzeugen. Diesen Standpunkt vertrat die Mehrheit der amerikanischen Athleten zu Beginn der US-Medientage in Chicago.

"Die Spiele sind für mich heilig. Das ist etwas, das nicht gestört werden sollte", betonte Turn-Olympiasieger Paul Hamm. Vor rund 450 Journalisten sprach sich auch Schwimm-Superstar Michael Phelps dagegen aus, die Spiele für politische Statements gegen das Vorgehen der chinesischen Regierung in Tibet zu nutzen.

Der sechsmalige Olympiasieger wich weiteren Fragen zum Thema aus. Er freue sich auf die Olympischen Spiele.

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"Auch politische Dinge im Auge zu behalten"

Fußballerin Abby Wambach kündigte an, sich wie ihre Mitspielerinnen einzig und allein auf die Titelverteidigung konzentrieren zu wollen. "Wir denken, dass ist die deutlichste Sprache, wenn wir Gold holen und unser Land bestens vertreten."

Zudem warnte die Stürmerin davor, all zu großen politischen Einfluss von den Athleten zu erwarten. "Wir hoffen, eine Umgebung zu schaffen, in der wir die Welt zusammenbringen können", sagte sie.

"Aber das ist eine große Verantwortung, von den Sportlern zu verlangen, nicht nur den Wettkampf, sondern auch die politischen Dinge im Auge zu behalten."

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