Tennis

Schwer ekrankt: Lange Pause für Malek

SID
Mittwoch, 09.04.2008 | 12:59 Uhr
Malek
© DPA
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Berlin - Nach einer gefährlichen Erkrankung muss Tatjana Malek eine monatelange Pause einlegen und wird dem deutschen Fed-Cup-Team auch am 26. und 27. April beim Abstiegsspiel in Argentinien fehlen.

Die 20-Jährige wurde während des Turniers im kalifornischen Indian Wells im März wegen einer Blutgefäßverstopfung und einer Lungenembolie behandelt. Nur Sofortmaßnahmen hätten laut einem Bericht der "Welt" eine plötzliche Überlastung des Herzens und einen Herzstillstand verhindert.

"Es ist schade, dass sie im Fed Cup und beim Turnier in Berlin Anfang Mai nicht spielen kann. Aber jetzt steht erst einmal im Vordergrund, dass sie wieder auf die Beine kommt", sagte Bundestrainerin Barbara Rittner.

Blutgerinsel als Ursache

"Da ich noch nicht genau einschätzen kann, wann ich von den Ärzten wieder grünes Licht bekommen werde, habe ich meine Weltranglistenpunkte 'einfrieren' lassen", schrieb Tatjana Malek auf ihrer Internetseite. "Da ich zu diesen Turnieren aber topfit antreten möchte, muss wohl noch etwas Zeit vergehen."

Ursache der Schmerzen war ein Blutgerinnsel. Die 99. der Weltrangliste erhielt ein Flugverbot und musste eine Woche im Krankenhaus bleiben. Die Bad Saulgauerin soll mindestens drei Monate pausieren und fällt damit für die gesamte Sandplatz-Saison aus.

Rettung im letzten Moment

Rittner telefoniere regelmäßig mit Tatjana Malek, die mittlerweile "fast schmerzfrei" sei und der es "so weit ganz gut gehe", sagte die Fed-Cup-Chefin. "Tatjana hatte Glück im Unglück, es war Rettung im letzten Moment. Wir vermuten, dass die Thrombose durch das viele Fliegen verursacht wurde", zitierte die Zeitung Vater Heinrich Malek.

Ein Schmerz in der Wade, der über den Oberschenkel weiter nach oben wanderte, hatte Tatjana Malek während des Turniers veranlasst, ein Krankenhaus aufzusuchen.

Im Fed Cup war Tatjana Malek im vorigen Jahr beim Relegationsspiel in Japan noch Matchwinnerin, als sie beim 3:2 ihre beiden Einzel und an der Seite von Anna-Lena Grönefeld auch das Doppel gewann.

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