Freitag, 04.04.2008

Segeln

Schwarzer Tag für Schümann-Team bei EM

Blanes/Spanien - Das Segel-Team von Ulrike Schümann bleibt bei der Yngling-Europameisterschaft in Spanien vom Pech verfolgt. Statt bei den Rennen vor Blanes am vierten Tag der Serie zu den Spitzenreiterinnen aufzuschließen, landeten die Berliner Steuerfrau und ihre Vorschoterinnen Ute Höpfner und Julia Bleck schließlich nur auf Platz sieben.

Ein umstrittener doppelter Strafkringel wegen unerlaubten Pumpens mit dem Segel machte in Rennen neun den auf dem Wasser erkämpften zweiten Rang zunichte.

Denn als die Strafe absolviert war, hatten alle Gegnerinnen die Ziellinie längst gekreuzt - und für Schümann blieb nur Rang 22. "Ich habe nicht öfter an der Spinnakerschot gezogen als alle anderen auch", ärgerte sich Julia Bleck.

"Das tat richtig weh"

Im Rennen zehn folgte der zweite Schock: An der ersten Wendemarke in Führung liegend, wurde die Mannschaft mit der Segelnummer GER 261 wegen Frühstarts aus dem Feld gewunken. Es folgte die Disqualifikation.

"Das tat richtig weh", sagte Steuerfrau Schümann, "ich muss jetzt erst einmal laufen gehen, um mich abzureagieren." Denn statt im finalen Medaillenrennen nach Edelmetall zu greifen, geht die deutsche Mannschaft nur als "Favorit im Rennen um Platz sieben" an den Start.


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