Samstag, 26.04.2008

Olympia

Obergföll kritisiert Druck auf Olympia-Teilnehmer

Frankfurt - Als "unfair" hat Speerwerferin Christina Obergföll hat den Druck auf die Leistungssportler bezeichnet, angesichts der Tibet-Krise zu Menschenrechtsfragen vor den Olympischen Spielen in Peking zu äußern.

"Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich mich da raushalte, denn das eine ist Politik und das andere Sport - ich mache Sport", sagte sie der Frankfurter Rundschau. Von einem Politiker werde ja auch nicht verlangt, "dass er 100 Liegestützen macht".

Obergföll, deutsche Meisterin und zweifache Vize-Weltmeisterin, wehrte sich in der Zeitung auch gegen die Forderung nach politischen Aktionen durch Olympia-Teilnehmer.

Sie selbst werde "keine Einzelaktionen starten und damit meinen Start gefährden". Ein Tibet-Armband zu tragen oder ein anderes Symbol, komme für sie nur infrage, "wenn von seiten des DOSB geklärt ist, was wir machen dürfen".

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