Montag, 07.04.2008

Schwimmen

Madsen: Termin von Kurzbahn-WM "sehr unglücklich"

Düsseldorf - Örjan Madsen, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), ist mit der Terminierung der in Manchester beginnenden Kurzbahn-Weltmeisterschaften unzufrieden.

Dieser Termin sei "sehr unglücklich", sagte Madsen. Der norwegische Sportwissenschaftler empfahl dem Welt-Dachverband FINA und der europäischen Schwimm-Liga LEN, künftige Dispositionen derartiger Großereignisse "besser zu koordinieren".

Für die deutsche Elite liegt die Kurzbahn-WM zwischen den Europameisterschaften in Eindhoven und den deutschen Titelkämpfen in Berlin als einziger Olympia-Qualifikation (18. bis 23. April).

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Viele Rekorde 

Schon in den Niederlanden waren deshalb lediglich neun deutsche Schwimmer am Start. Auch in Manchester werden nur neun DSV-Athleten beteiligt sein, unter anderem der ehemalige Weltmeister Thomas Rupprath (Rostock).

Der 31-Jährige wird in England über 50 Meter Rücken antreten. Madsen hatte seinen besten Schwimmern Starts in Manchester freigestellt.

Nach der bisherigen Flut von Welt- und Europarekorden im Olympia-Jahr erwartet Madsen auch bei der WM auf 25-Meter-Bahnen Bestmarken. "Ich wäre überrascht, wenn nicht auch in Manchester eine ganze Reihe von Welt- oder Europarekorden geschwommen würden", sagte er.

Diskussion über neue Anzüge

Für den DSV gehen bei der WM außer Rupprath und dem Potsdamer Johannes Dietrich hauptsächlich Nachwuchsschwimmer an den Start. "Das ist für sie eine goldene Möglichkeit, viel zu lernen", sagte Madsen.

Gemeldet sind neben Rupprath und Dietrich noch Lena Celina Hiller (Hannover), Franziska Jansen (Brühl), Lisa Vitting (Mülheim/Ruhr), Christin Zenner (Hildesheim), Markus Deibler (Biberach), Marco Koch (Darmstadt) sowie Clemens Rapp (Bad Saulgau).

Der Weltverband FINA will in Manchester am 12. April ein Gespräch mit den Herstellern führen. Hintergrund sind die Diskussionen über die neuentwickelten Anzüge.

"LZR Racer" nicht zugelassen 

Die FINA unterstrich am Wochenende, dass die grundsätzliche Verfügbarkeit für alle Athleten gewährleistet sein müsse. Wie der DSV bei seiner Olympia-Qualifikation verfährt, ist noch nicht geklärt.

In Italien und Kanada war der "LZR Racer" des australischen Hersteller Speedo aus Gründen der Chancengleichheit nicht zugelassen worden.

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