Olympia

IOC-Präsident Rogge spricht von "Krise"

SID
Donnerstag, 10.04.2008 | 11:11 Uhr
Advertisement
ACB
Andorra -
Malaga
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Halbfinale
BSL
Tofas -
Anadolu Efes
Premiership
Exeter -
Harlequins
ACB
Barcelona -
Valencia
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Grand Slam Of Darts: Finale
NBA
Wizards @ Raptors
NHL
Islanders @ Hurricanes
NHL
Blue Jackets @ Sabres
NBA
Wizards @ Bucks
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika

Peking - IOC-Präsident Jacques Rogge hat in Peking erstmals "eine Krise" eingestanden. Die gegenwärtige Lage sei zweifellos eine Krise, erklärte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) nach der Auftaktsitzung der IOC-Exekutive.

Allerdings fügte Rogge hinzu: "Aber wir haben in der Geschichte der Olympischen Spiele schon größere Stürme bewältigt". Nach den Unruhen in Tibet und den Protestaktionen beim Olympischen Fackellauf sei die derzeitige Situation "eine Herausforderung", die man mit anderen Herausforderungen in der olympischen Vergangenheit wie dem Massaker bei den Spielen 1972 in München oder den zahlreichen Boykott-Spielen allerdings nicht vergleichen könne.

Der Ober-Olympier versicherte, die Fortsetzung des Olympischen Fackellaufs stehe nicht zur Diskussion. Mit dem Pekinger Organisationskomitee BOCOG werden Maßnahmen diskutiert, die Weltreise der Flamme zu verbessern.

Über mögliche Änderungen der internationalen Route für künftige Spiele werde erst bei der Manöverkritik des Pekinger Spektakels Ende September, Anfang Oktober entschieden. "In der Hitze des Augenblicks werden wir keine Entscheidung treffen", betonte Rogge.

Meinungsfreiheit für Athleten

China sei bei der Vergabe der Spiele an Peking am 13. Juli 2001 im Ausrichtervertrag keinerlei vertragliche Verpflichtungen in der Menschenrechtsfrage eingegangen. "Für mich sind das moralische Verpflichtungen, und wir bitten China, dieses Versprechen einzuhalten", sagte Rogge und bestätigte, in seinen Gesprächen mit Chinas Premierminister Wen Jiabao Pressefreiheit eingefordert zu haben. "Da gibt es sicher noch Raum für Verbesserungen", meinte Rogge.

In der viel diskutierten Frage der Meinungsfreiheit der Athleten stellte er klar, dass die Athleten bei den Olympischen Spielen "überall, auch in der offiziellen Pressekonferenz frei ihre Meinung äußern dürfen". Nur Propaganda sei nicht erlaubt.

"Wir werden Richtlinien an alle Nationalen Olympischen Komitees rausgeben und werden die einzelnen Fälle mit sehr viel gesundem Menschenverstand beurteilen", sagte der 65-Jährige, der seine Alltagsarbeit als IOC-Chef "nicht immer angenehm" findet.

"Als IOC-Präsident ist man eher ein Krisenmanager. Die Olympischen Spiele bestehen nicht nur aus den Wettkämpfen, sondern müssen sich auch in einer gewaltfreien Umgebung abspielen", sagte Rogge, der sich so "viel wie möglich im Olympischen Dorf" aufhalten wolle. Dies sei für ihn ein himmlischer Ort.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung