Samstag, 26.04.2008

Fed Cup: Argentinien - Deutschland

Müller sorgt für Ausgleich

Buenos Aires - Rückkehrerin Martina Müller hat die Auftaktpleite von Sabine Lisicki wettgemacht und den deutschen Tennis-Damen im Fed-Cup-Abstiegsduell in Argentinien den Ausgleich zum 1:1 beschert.

Martina Müller, Tennis
© DPA

Die 25 Jahre alte deutsche Nummer eins feierte in Buenos Aires in 53 Minuten einen ungefährdeten 6:1, 6:0- Erfolg gegen Jorgelina Cravero und hielt damit die Hoffnungen auf den Verbleib in der Weltgruppe der besten acht Teams aufrecht.

"Großen Respekt vor dieser starken Leistung", sagte Bundestrainerin Barbara Rittner. "Martina hat in dieser schwierigen Situation ihre ganze Erfahrung ausgespielt. So ist wieder alles offen."

Lisicki auf verlorenem Posten 

Am Sonntag stehen zwei weitere Einzel und das abschließende Doppel auf dem Programm. Nur der Sieger bleibt im kommenden Jahr in der Weltgruppe, der Verlierer steigt in die Weltgruppe II ab.

Nachwuchshoffnung Lisicki hatte sich im "Pilara Tenis Club" Gisela Dulko 2:6, 2:6 geschlagen geben müssen. "Sabine hat leider nie richtig zu ihrem Spiel gefunden auf der langsamen Asche", sagte Rittner einen Tag nach ihrem 35. Geburtstag.

Die 18 Jahre alte Berlinerin Lisicki, die bei den Australian Open mit dem Drittrunden- Einzug für Furore gesorgt und bei ihrem Fed-Cup-Debüt in den USA Anfang Februar die frühere Nummer eins Lindsay Davenport geschlagen hatte, stand in dem nur 70 Minuten dauernden Match auf verlorenem Posten.

"Sie war heute einfach die bessere Spielerin", sagte die Weltranglisten-103. über die knapp 60 Plätze besser platzierte Dulko.

Überglückliche Müller 

Dagegen machte die Weltranglisten-72. Martina Müller, die erstmals seit zwei Jahren nach dem Streit mit dem Deutschen Tennis Bund (DTB) und Rittner wieder im DTB-Aufgebot stand, kurzen Prozess mit der Nummer 158 der Tennis-Welt.

"Ich habe heute sehr gut gespielt und bin überglücklich über diesen Sieg", sagte Martina Müller.

In den Halbfinals ging Titelverteidiger Russland gegen die ersatzgeschwächten Amerikanerinnen ebenso 2:0 in Führung wie Spanien gegen China.

In Moskau setzte sich Anna Tschakwetadse mit 6:4, 7:5 gegen Vania King durch, Swetlana Kusnezowa ließ Fed-Cup-Debütantin Ahsha Rolle beim 6:2, 6:1 keine Chance.

Bei der Partie in Peking kam Carla Suarez-Navarro zu einem 6:3, 7:6 (7:4)-Erfolg gegen Peng Shuai, Nuria Llagostera Vives zu einem 6:3, 6:4 gegen Jie Zheng.


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