Donnerstag, 10.04.2008

Gewichtheben

Doping: Trainer und Verband beschuldigen sich

Athen - Im Doping-Skandal um die griechische Nationalmannschaft haben sich der Cheftrainer Christos Iakovou und der Gewichtheber-Verband (EOAB) gegenseitig die Schuld zugewiesen.

"Der Trainer Christos Iakovou hat eigenmächtig gehandelt und sich alleine die Substanzen verschafft und sie den Athleten gegeben", hieß es in einer Erklärung des Verbandes. Iakovou dagegen meinte, alle Medikamente und Substanzen, die der Stärkung der Athleten nutzten, seien vom Chefarzt und vom Verband genehmigt gewesen.

Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums setzten die Suche nach Fakten fort. Kontrollen fanden in der mittelgriechischen Stadt Larissa und in Athen statt. Cheftrainer Iakovou und einer seiner Mitarbeiter, ein Importeur von Zusatzmitteln für Gewichtheber in Larissa, bekräftigen, eine chinesische Firma in Shanghai habe versehentlich falsche Substanzen an sie geschickt. Untersuchungen finden auch in China statt.

Sechs Frauen und fünf Männer der griechischen Gewichtheber- Nationalmannschaft waren der Einnahme verbotener Substanzen überführt worden. Daraufhin wurde Cheftrainer Iakovou in der vergangenen Woche vom Dienst suspendiert. Der Verband und die Athleten verzichteten auf eine Öffnung der B-Probe.

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