Freitag, 18.04.2008

Olympia

China: Studenten mit Visa können bleiben

Peking - Chinas Bildungsministerium hat Berichte, dass "alle ausländischen Studenten" während der Olympischen Spiele das Land verlassen müssten, als "völlig falsch und unwahr" bezeichnet.

Die Behörden und Universitäten hätten die Studenten "niemals aufgefordert", während der Spiele das Land zu verlassen. "Während der Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele können die ausländischen Studenten weiterhin rechtmäßig in China bleiben", hieß es in einer Erklärung des Ministeriums mit einem indirekten Hinweis auf dafür nötige gültige Studentenvisa. Einige könnten auch als Freiwillige in den Dienst der Sommerspiele treten.

Das Ministerium reagierte auf die Verwirrung, die durch Informationen von zwei großen Universitäten in Peking entstanden war, dass ausländische Studenten wegen Olympia im Juli und August nicht in Peking bleiben könnten. Auch die Peking Universität betonte, dass die Universität niemals die Studenten aufgefordert habe, während der Spiele das Land zu verlassen. Solche Berichte seien "falsch".

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Visa werden nicht verlängert

Das Büro für internationalen Austausch der Universität hatte am Vortag auf Anfrage der dpa mitgeteilt, dass Studenten auf höhere Anweisung hin nicht bleiben könnten, selbst wenn sie im September weiterstudieren wollten. Die Universität betonte in ihrer Erklärung, es gebe "keine Order von den Behörden, die Studenten zum Verlassen aufzufordern".

Dagegen teilte die Volksuniversität (Renmin Daxue) in der chinesischen Hauptstadt auf dpa-Anfrage mit, dass Visa von Studenten, die nach Ende des Semesters Anfang Juli ausliefen, nicht verlängert werden könnten. Es sei "unmöglich" für solche Studenten, ihren Aufenthalt auszudehnen. Die Universität habe in diesem Jahr auch alle Sommerkurse gestrichen. Informierte europäische Kreise, die mit dem chinesischen Hochschulsystem vertraut sind, erläuterten, dass solche Visa früher in der Regel verlängert worden waren.

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