Radsport

Belgier Devolder gewinnt Flandern-Rundfahrt

SID
Sonntag, 06.04.2008 | 18:28 Uhr
Devolder, Radsport, Flandern
© Getty
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Ninove - Die 92. Flandern-Rundfahrt ist nach 264 Kilometern mit einer Überraschung und einer taktischen Meisterleistung des Quick-Step-Teams zu Ende gegangen.

Der 29 Jahre alte belgische Meister Stijn Devolder sicherte sich den Sieg. Er verwies damit seinen Kapitän und Topfavoriten Tom Boonen ins Feld der Geschlagenen.

Devolder, der im Februar trotz Sturzes die Algarve- Rundfahrt gewonnen hatte, feierte damit den 65. Erfolg eines Belgiers bei der wieder von hunderttausenden Zuschauern gesäumten "Ronde".

Devolder vor Nuyens im Ziel

Devolder hatte 26 Kilometer vor dem Ziel am drittletzten von insgesamt 17 Anstiegen attackiert und rettete 14 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Nick Nuyens ins Ziel nach Ninove.

In seinem Rücken hielt Ex-Weltmeister Boonen die Verfolger in Schach. Die 17 deutschen Starter, die sich wie alle Teilnehmer der Traditionsfahrt durch den flämischen Teil Belgiens zum Teil mit Regen, Schnee und tiefen Temperaturen auseinandersetzen mussten, spielten keine Rolle.

Zabel mit der Entscheidung nichts zu tun

Auch der in Flandern lebende Mitfavorit Andreas Klier vom T- Mobile-Nachfolger High Road, Zweiter 2005, und der zweimalige Vierte der Flandern-Rundfahrt, Erik Zabel (Unna/Milram), hatten mit der Entscheidung nichts zu tun.

Steffen Wesemann, 2004 Gewinner der Flandern-Rundfahrt und seit drei Jahren Schweizer Staatsbürger, stieg schon nach dem ersten Renndrittel vom Rad. Klier erreichte das Ziel in der ersten Verfolgergruppe 24 Sekunden hinter Devolder.

Devolder: "Habe noch nie so gelitten!"

"Noch nie habe ich in einem Rennen so gelitten. Zu der enormen Anstrengung kam ein technischer Defekt, der mich sehr genervt hat. Meine Funkverbindung zum Teamleiterwagen war defekt, so dass ich zum Schluss immer die Motorradfahrer fragen musste, wie viel Vorsprung ich noch habe", erklärte Devolder nach seiner Triumphfahrt.

Einen bösen Sturz erlitt Angel Gomez. Der Spanier übersah 60 Kilometer vor dem Ziel einen zur Geschwindigkeitsminderung aufgestellten Blumenkübel, knallte voll dagegen und überschlug sich. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

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