Mittwoch, 23.04.2008

Olympia

Bach: Kein Interessenskonflikt bei Beratertätigkeit

Hamburg - Der oberste deutsche Sportfunktionär, Thomas Bach, hat Vorwürfe in Medienberichten energisch zurückgewiesen, es bestehe ein Interessenskonflikt zwischen seiner ehrenamtlichen Arbeit als IOC-Vizepräsident und seiner Beratertätigkeit für Siemens.

"Ein Rückschluss von einer bloßen Beratertätigkeit bei Siemens auf eine wie auch immer geartete Verwicklung in die Siemens-Affäre ist unzulässig", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Der Wirtschaftsjurist erklärte, er habe sowohl die Ethik-Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) als auch den DOSB vor seiner Wahl auf "eigene, freiwillige Initiative" auf seine Beratertätigkeit hingewiesen.

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