Dienstag, 15.04.2008

Olympia 2008

Australien verzichtet auf ruppige Fackel-Wächter

Sydney - Die australische Regierung hat bekräftigt, dass die umstrittenen chinesischen Wächter der olympischen Flamme beim Fackellauf nächste Woche in Canberra keinerlei Sicherheitsaufgaben übernehmen werden.

Sie widersprach damit dem IOC-Mitglied Kevan Gosper. Dieser hatte dem australischen Sender "ABC" gesagt, die chinesischen Sicherheitsleute kämen vielleicht zum Einsatz, wenn anti-chinesische Proteste beim Fackellauf am 24. April ausufern sollten.

Australiens Premierminister Kevin Rudd hatte bei einem Besuch in Peking klar gestellt, dass die Sicherheitsleute der Fackel in einem Bus folgen würden.

"Keinerlei Sicherheitsaufgaben"

"Die (chinesischen) Begleiter haben beim Fackellauf in Canberra keinerlei Sicherheitsaufgabe", sagte ein Sprecher des Justizministeriums der Zeitung "The Australian".

Genauso äußerte sich der Polizeichef der Hauptstadt. Die Männer mit den blau-weißen Trainingsanzügen und Schirmmützen waren bei den Fackelläufen in London, Paris und San Francisco wegen ihres ruppigen Umgangs mit Demonstranten scharf kritisiert worden.

Die chinesische Wächtertruppe wurde aus Offizieren der Akademie der bewaffneten Polizei (Wujing) zusammengestellt.

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