
Cejka stark, Kaymer schwach
Unersättlicher Tiger Woods
Orlando/Frankfurt/Main - Mit einem sagenhaften Birdie-Putt aus rund acht Metern am letzten Loch hat der amerikanische Golf-Star Tiger Woods die Arnold Palmer Invitational in Orlando (US-Staat Florida) mit dem letzten Schlag für sich entschieden.
Nach dem siebten Erfolg in Serie und seinem insgesamt 64. Turniersieg auf der US-PGA-Tour zog der Weltranglistenerste mit dem 1997 gestorbenen Ben Hogan gleich.
In der ewigen Bestenliste liegen nur noch Jack Nicklaus (73 Siege) und Sam Snead (82) vor dem unersättlichen "Tiger", der mit dem Siegerscheck von 1,044 Millionen Dollar aus der Gesamtdotierung von 5,8 Millionen Dollar sein Karriere-Preisgeld auf mehr als 80 Millionen Dollar anhäufte.
"Ich fühle mich geehrt"
"Ich fühle mich geehrt, in einem Atemzug mit solchen Golf-Legenden genannt zu werden", sagte der 32-Jährige, der bei seinem zum fünften Mal gewonnenen Heimspiel in Orlando nur langsam auf Betriebstemperatur gekommen war.
Doch mit zwei 66er-Runden auf dem schwierigen Par 70-Parcours verwies er mit insgesamt 270 (70+68+66+66) Schlägen seinen Landmann Bart Bryant (271/68+68+68+67) noch auf Platz zwei.
"Ich habe aus einem mittelmäßigen Turnier noch ein gutes gemacht", meinte Woods, dem als erstem Golfer auf der US-Tour bei vier verschiedenen Turnieren fünf oder mehr Siege gelangen.
Cejka unter Top Ten
Hochzufrieden war der Wahlmünchner Alex Cejka, der sich mit 276 (67+70+71+68) Schlägen und dem geteilten Rang acht zum zweiten Mal in den letzten neun Turnieren unter den Top Ten platzierte.
"Mein hartes Training zahlt sich endlich aus. Die Ergebnisse der ersten Turniere können sich sehen lassen, doch jetzt brauch' ich eine Pause", sagte der 37-Jährige, der 150.800 Dollar kassierte und sich in der FedEx-Cup-Rangliste um 21 Plätze auf Rang 51 verbesserte.
Der zweite deutsche Starter, Martin Kaymer aus Mettmann, war mit 174 Schlägen als 102. bereits am Halbzeitcut gescheitert.



















