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Tränen bei Steuer - Rozenberg Sechster

SID
Freitag, 21.03.2008 | 17:59 Uhr
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Eindhoven - Die hoch eingeschätzten Heike Fischer und Christin Steuer weinten bittere Tränen. Aus den ersehnten Springer-Medaillen bei den 29. Schwimm-Europameisterschaften in Eindhoven wurde, vom Überraschungsbronze durch Katja Dieckow abgesehen, nichts.

Die Riesaerin Steuer stürzte als WM-Dritte von 2007 auf Rang 15 des EM-Vorkampfs vom Turm und verpasste das Finale. Und die Leipzigerin Fischer versäumte als Fünfte vom Einmeterbrett eine Wiederholung ihrer großen Erfolge wie noch bei den EM-Siegen von 2002 und 2004.

Der Aachener Pavlo Rozenberg, ein gebürtiger Ukrainer, beendete die Entscheidung vom Dreimeterbrett als Sechster. Der ehemalige Europameister Andreas Wels kam beim erneuten Sieg des russischen Titelverteidigers Dimitri Sautin auf Rang elf des Zwölfer-Finalfeldes. Annett Gamm qualifizierte sich als Siebte für den Medaillenkampf vom Turm.

"Das ist schon deprimierend", kommentierte Christin Steuer, vor zwei Jahren in Budapest EM-Dritte, ihr unerwartetes Aus nach drei groben Fehlern in ihren fünf Sprüngen.

"Ein bisschen blöd"

"Das ist ein bisschen blöd", meinte Trainer Frank Taubert. Eine Erklärung für das Debakel konnte Christin Steuer nicht liefern: "Seit der Weltmeisterschaft vor einem Jahr läuft es nicht mehr", meinte sie nur.

Heike Fischer wurde für einen Fehler bei ihrem letzten Sprung von den Kampfrichtern gnadenlos herabgestuft. "Ich dachte, das ist nicht wahr", sagte die 25-Jährige.

Für Katja Dieckow wurde die Finalteilnahme vom Einmeterbrett beim erneuten EM-Sieg der Schwedin Anna Lindberg mit Bronze zum unerwarteten Erfolg: "Das ist ein Traum", jubelte die 23- Jährige und konnte ihr Glück kaum fassen.

Lindberg und Barta keine Gefahr

Lindberg und die Ungarin Nora Barta waren von Biologie-Studentin Dieckow nicht zu gefährden.

Bei der ehemaligen WM-Dritten Fischer lief es bis zum letzten Durchgang richtig gut. Nach dem zweiten Sprung lag sie sogar in Führung - und musste am Schluss das für sie und den deutschen Springer-Chef Walter Alt kaum nachvollziehbare Urteil der Wertungsrichter hinnehmen.

"Eine Frechheit", schimpfte Alt trotz der zweiten deutschen Medaille im dritten Finale.

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