Samstag, 01.03.2008

Segeln

Tornado-WM: Segler Gäbler wird Vierter

Takapuna - Segler Roland Gäbler hat die Tornado-Weltmeisterschaft vor Takapuna als Vierter beendet.

© DPA

An der Seite seines Kieler Vorschoters Gunnar Struckmann konnte der gebürtige Bremer aus dem dänischen Tinglev am Finaltag nicht mehr um die Medaillen kämpfen, weil die abschließenden Wettfahrten neun und zehn aufgrund stürmischer Winde abgesagt werden mussten.

Weltmeister wurden die Australier Darren Bundock und Glen Ashby mit 34 Punkten. Punktgleich mit den drittplatzierten Franzosen Yann Guichard und Alexandre Guyader ersegelten die Kanadier Oskar Johansson und Kevin Stittle mit 39 Punkten Silber. Gäbler/Struckmann fehlten mit 44 Zählern fünf Punkte zur Medaille.

"Tolle Serie"

"Für uns war es eine tolle Serie im Hauraki Golf, dem Revier des legendären America's Cup von 2003", sagte der dreimalige Weltmeister Gäbler. "Wir konnten nach zuletzt unbefriedigenden Ergebnissen Wiedergutmachung leisten."

Als 21. und 27. beendeten die deutschen Olympiakandidaten Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Kiel) und die Überlinger Brüder Tino und Niko Mittelmeier die sechstägige WM-Serie mit enttäuschenden Resultaten.

Im Duell zwischen diesen beiden Teams entscheidet sich bei der Semaine Olympique im April vor Hyères, welche Mannschaft bei der olympischen Regatta im August für Deutschland starten darf.

Gäbler/Struckmann haben keine Chance mehr, in den Kampf um die Olympiafahrkarte einzugreifen, weil sie im vergangenen Jahr die Erfüllung der Nominierungskriterien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) verpasst hatten. Gäbler hätte Topplatzierungen bei einer WM oder EM schaffen müssen.


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