Basketball

Artland und ALBA mit Zittersiegen

SID
Sonntag, 02.03.2008 | 19:27 Uhr
© Getty
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Frankfurt/Main - Mit hart erkämpften Auswärtssiegen haben die Artland Dragons Quakenbrück (36:8 Punkte) und ALBA Berlin (36:10) ihren Zweikampf an der Tabellenspitze der Bundesliga fortgesetzt.

Während sich die Albatrosse nach ihrem 80:78-Erfolg bei den Köln 99ers nur eine Nacht der Tabellenführung erfreuen konnten, zog der Vizemeister aus Niedersachsen dank des 79:74-Sieges bei den Eisbären Bremerhaven wieder an ihnen vorbei.

In Lauerstellung liegt weiter Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen (34:10), der mit dem 86:79 gegen die Skyliners Frankfurt seinen sechsten Sieg in Serie feierte.

Bamberg marschiert weiter 

Seine Aufholjagd Richtung Spitze setzte Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg (28:12) fort, der mit dem 79:50-Kantersieg gegen die Telekom Baskets Bonn die Bonner (28:16) von Platz vier verdrängte.

TBB Trier gewann das Keller-Duell mit den punktgleichen Gießen 46ers (beide 10:34) mit 69:61, verpasste aber nach der 98:107-Hinspielniederlage den besseren Direktvergleich, der den Ausschlag über den Abstieg geben könnte.

Bonn (Burrell/13 Punkte) wurde in Bamberg zum Spielball des Meisters, der in Mitchell (15) seinen besten Werfer hatte. Der überragende Fox (21/11 Rebounds) führte Leverkusen zum Sieg gegen die Skyliners, deren Topscorer Evtimov (23/11) war.

Bremerhaven (Bobbit, Haryasz/je 15) konnte die Aufholjagd zum 71:72 (38.) nicht krönen, weil die Dragons (McIntosh, Rodgers/je 19) am Schluss starke Nerven an der Freiwurflinie zeigten.

Femeling sorgt für Last-Minute-Sieg  

Ein Korb mit der Schlusssirene durch Femerling bescherte ALBA den Sieg in Köln. In dem packenden Prestigeduell zwischen dem Pokalsieger und dem siebenmaligen Champion verspielte Köln einen komfortablen 14- Punkte-Vorsprung (55:41/23. Minute).

Die Partie vor 3105 Zuschauern im EnergyDome stand unter speziellen Vorzeichen. Nach der inzwischen bereinigten Kölner Insolvenz hatten sich mit McElroy und Nadjfeji zwei Leistungsträger der vor dem Finanz-Kollaps stehenden Rheinländer dem Hauptstadtteam angeschlossen.

McElroy, mit 11 Punkten drittbester ALBA-Werfer hinter Jenkins (21) und Nikolic (14), musste bei jedem Ballkontakt ein gellendes Pfeifkonzert über sich ergehen lassen.

Nadjfeji (Wadenverletzung) ersparte sich einen solchen Spießrutenlauf. "Ich hätte gern gespielt und die Atmosphäre genossen. Gedrückt habe ich mich bestimmt nicht", sagte der Serbe.

Greene mit starkem Debüt 

Bei Köln gab der Amerikaner Greene als Topscorer mit 28 Punkten ein starkes Debüt, während seinem Landsmann Booker noch die Bindung zum Team fehlte. "Beide haben gezeigt, dass sie uns weiterhelfen werden", sagte Kölns Coach Sasa Obradovic.

"Wir haben die Partie offen gehalten, Berlin hat einfach mehr Glück gehabt." Sein serbischer Landsmann auf dem ALBA-Bank, Luka Pavicevic, meinte: "Ich gratuliere meiner Mannschaft zu dem wichtigen Sieg. Die Notsituation hat Köln zusammengeschweißt."

Tübingen gerät unter die Räder 

Im Kampf um einen Playoff-Platz gewannen die EWE Baskets Oldenburg (Longin, Paulding/je 15) mit 80:67 gegen die Phantoms Braunschweig (Visser/17). Das 89:56 der Paderborn Baskets (Edwin/16) gegen die Tigers Tübingen (Andersen/23) überraschte in seiner Höhe.

Eine 79:89- Heimniederlage leistete sich ratiopharm Ulm (Gallup/21) gegen die BG Göttingen (Jenkins/16). Der Freiwurf von Topscorer Umeh (28) kurz vor Schluss in Trier (Rowland/19) könnte für Gießen noch Gold wert sein.

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