Mittwoch, 26.03.2008

Segeln

America's Cup: Keine Einigung im Terminstreit

Genf - Die Hoffnungen auf eine Einigung im Terminstreit zwischen den America's-Cup-Teilnehmern Alinghi und BMW Oracle Racing sind geplatzt.

Bereits nach knapp einer Stunde war die Verhandlung zwischen den beiden Segelteams am 26. März zu Ende. Nun wird der Oberste Gerichtshof in New York voraussichtlich über den Termin für das Exklusiv-Match entscheiden.

"Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, sonst hätte das Meeting nur fünf Minuten gedauert", sagte Alinghi-Anwalt Lucien Masmejan der "Deutschen Presse-Agentur" (dpa).

Kompromiss wurde nicht diskutiert 

Sein Verhandlungspartner auf amerikanischer Seite, der dreimalige America's-Cup-Sieger Russell Coutts, hätte sich nicht verhandlungsbereit gezeigt.

"Russell Coutts hat auf der Austragung im Oktober 2008 beharrt. Ein Kompromiss wurde nicht einmal diskutiert."

Die Amerikaner wollten zunächst keine Details des Treffens kommentieren.

Da sich die Schweizer nicht in der Lage sehen, bis Oktober 2008 ein dem US-Rennstall ebenbürtiges Boot zu bauen und deswegen einen Austragungstermin im Jahr 2009 anstreben, wollen sie erneut das Gericht anrufen.

Zuvor würden sie aber noch einen letzten Schlichtungsversuch unternehmen und Larry Ellison, den Chef von BMW Oracle Racing, anrufen, sagte Masmejan: "Der ist doch im Herzen ein Sportler und kann kein ungleiches Duell wollen."


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