Sonstiges

Neue Informationen zur Blutbank-Affäre

SID
Mittwoch, 27.02.2008 | 13:18 Uhr
Advertisement
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Tag 2
Basketball Champions League
Zielona Gora -
Bonn
Basketball Champions League
Teneriffa -
Ludwigsburg
NBA
Celtics @ Cavaliers
NBA
Rockets @ Warriors
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Tag 3
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Tag 3
Basketball Champions League
Bayreuth -
Straßburg
Basketball Champions League
Sassari -
Oldenburg
NBA
Timberwolves @ Spurs
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Viertelfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Viertelfinale
European Challenge Cup
Gloucester -
Agen
NHL
Lightning @ Blue Jackets
NBA
Knicks @ Thunder
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Viertelfinale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Viertelfinale
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Halbfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Halbfinale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Viertelfinale
German Darts Masters
German Darts Masters: Tag 1
European Rugby Champions Cup
Scarlets -
Bath
NBA
Cavaliers @ Bucks
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Finale
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Halbfinale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Halbfinale
German Darts Masters
German Darts Masters: Tag 2 -
Session 1
Kremlin Cup Men Single
ATP: Moskau -
Halbfinals
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Finale
German Darts Masters
German Darts Masters: Tag 2 -
Session 2
European Rugby Champions Cup
Saracens -
Ospreys
European Challenge Cup
Stade Francais -
London Irish
NBA
Warriors @ Grizzlies
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 1
BSL
Fenerbahce -
Gaziantep
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Finale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Finale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Finale
ACB
Real Madrid -
Malaga
NBA
Hawks @ Nets
NHL
Canucks @ Red Wings
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 2
NBA
Warriors @ Mavericks
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 3
Basketball Champions League
Riesen Ludwigsburg -
Neptunas
Basketball Champions League
Bonn -
Nymburk
NHL
Oilers @ Penguins
NBA
Knicks @ Celtics
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 4
Basketball Champions League
Petrol Olimpija -
Medi Bayreuth
Basketball Champions League
EWE Baskets -
Karsiyaka
NBA
Pacers @ Thunder
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 5 -
Session 1
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 5 -
Session 2
European Championship
European Darts Championship: Tag 1
NBA
Celtics @ Bucks
NHL
Stars @ Oilers
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 1
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 2
Pro14
Connacht -
Munster
Premiership
Sale -
Exeter
NBA
Thunder @ Timberwolves
European Championship
European Darts Championship: Tag 3
NBA
Cavaliers @ Pelicans
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Finale
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 1
BSL
Galatasaray -
Fenerbahce
Premiership
Bath – Gloucester
ACB
Valencia -
Gran Canaria
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 2
NBA
Spurs @ Pacers
NHL
Ducks @ Hurricanes
NHL
Bruins @ Blue Jackets
NBA
Spurs @ Celtics

Lausanne - Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) lässt in der Wiener Blutdoping-Affäre nicht locker und hat neue Informationen an die österreichischen Behörden weitergegeben.

Dies teilte WADA- Generaldirektor David Howman auf einem Symposium in Lausanne (Schweiz) mit. "Wir warten nun auf den Bericht der österreichischen Behörden und müssen geduldig sein", erklärte er.

Bereits im Oktober 2007 hatte die WADA erste Hinweise auf angebliche Blutdoping-Manipulationen erhalten und sie den Österreichern übermittelt. "Dies sind andere Informationen", sagte Howman.

Namen wurden bestätigt

Die Affäre hatte durch eine anonyme Anzeige, in der rund 30 namentlich genannte Spitzensportler mit Laboren in Österreich in Verbindung gebracht werden, neuen Wirbel verursacht. "Die neuen Informationen haben Namen enthalten, die auch in den Medien genannt wurden", erklärte Howman. Ob sie aber aus ein oder der selben Quelle stammen, wollte er nicht ausschließen.

Auf die Frage, ob Sportler der WADA weiterführende Hinweise auf etwaige Blutdoping-Praktiken in Österreich gegeben haben, sagte er zurückhaltend: "Das ist möglich." Details über die WADA-Depesche an den österreichischen Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka wollte Howman mit Hinweis auf "Vertraulichkeit" nicht Preis geben.

Biathleten mit Eidesstattlicher Erklärung

Nach Eingang der anonymen Anzeige vor zwei Wochen hat das Wiener Bundeskriminalamt die Ermittlungen in der Blutbank-Affäre aufgenommen. Die deutschen Biathleten, von denen eine Reihe durch die Anzeige ohne Beweise verdächtigt wurden, haben inzwischen eine erweiterte Eidesstattliche Erklärunge unterschrieben.

Darin stellen die Sportler fest, dass sie weder "Blutdoping oder vergleichbare unerlaubte Leistungsmanipulationen des menschlichen Körpers" vorgenommen haben oder vornehmen haben lassen. Der DSV hat im Zuge der Doping-Verdächtigungen Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Mittlerweise wird die Anzeige von der Staatsanwaltschaft München I geprüft.

WADA kooperiert mit Interpol 

Unterdessen verspricht sich die WADA durch eine Intensivierung der Kooperation mit internationalen Polizeibehörden noch mehr Effizienz im Kampf gegen Doping und deren Hintermännern. "Wir hatten am Montag ein Gespräch mit Interpol. Und wir können positiv in die Zukunft blicken, was die Zusammenarbeit angeht", sagte Howman. Dies könnte zum Beispiel die Effektivität von Doping-Tests erhöhen. "Bei Zielkontrollen könnten uns entsprechende Polizeierkenntnisse sehr helfen", meinte John Fahey, der am 1. Januar die Nachfolge von Richard Pound als WADA-Präsident angetreten ist.

Nach knapp zwei Monaten im Amt konnte der Australier bei dem WADA- Symposium nicht mit Visionen aufwarten. "Ich habe viel gelernt und werde noch viel lernen", sagte der 63-jährige Australier und stellte nur fest: "Der Kampf gegen Doping steht auf einem soliden Fundament, die Richtung stimmt."

Fahey war im November 2007 in Madrid gegen den Willen der Europäischen Regierungsvertreter in der WADA in das Sportspitzenamt gewählt worden. Seitdem habe sich sein Verhältnis zu den Europäern wieder normalisiert. "Die haben bestätigt, die WADA weiterhin voll und ganz zu unterstützen", berichtete Fahey, der die auf ihn wartenden Aufgaben in seiner dreijährigen Amtszeit "als aufregende Herausforderungen" bezeichnete.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung