Radsport

UCI will gegen Ausschluss von Astana vorgehen

SID
Mittwoch, 20.02.2008 | 15:48 Uhr
mcquaid
© Getty
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
Live
WTA Cincinnati: Finale
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 2
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Berlin - Der Rad-Weltverbandes UCI erwägt rechtliche Schritte gegen den Ausschluss des Astana-Teams von der diesjährigen Tour de France.

"Das ist ein willkürlicher, absurder Entscheid", erneuerte Pat McQuaid (im Bild), Präsident des internationalen Radsportverbands UCI, seine Kritik am Tour-Veranstalter Amaury Sport Organisation (ASO).

Astana mit dem spanischen Tour-Sieger Alberto Contador, dem letztjährigen Zweiten Levi Leipheimer und Andreas Klöden darf nach den Dopingfällen des Vorjahres trotz personellen Erneuerungen nicht bei ASO-Rennen, also auch bei der Tour de France, starten.

"Es wäre eine Tragödie für den Radsport, wenn Contador den Toursieg nicht verteidigen könnte. Wir werden alles unternehmen, damit er starten kann", sagte McQuaid, der die Entscheidung der Tour- Organisatoren zuvor bereits als "monumentale Verrücktheit" bezeichnete hatte.

Juristen prüfen rechtliche Schritte

Die Entscheidung richte sich komplett gegen den Sport. Derzeit würden die Juristen des Weltverbandes prüfen, welche rechtlichen Schritte möglich seien.

Die UCI, die mit dem Tour-Veranstalter ASO im Dauerclinch liegt, verweis auf die Erneuerungen bei Astana. Bei der Tour 2007 war Astana-Kapitän Alexander Winokurow des Fremdblut-Dopings überführt und das Team ausgeschlossen worden.

Auch der Kasache Andrej Kaschetschkin war wegen des gleichen Vergehens belangt worden. Der Nürnberger Matthias Kessler war positiv auf Testosteron getestet worden. Alle drei Fahrer sind nicht mehr für Astana aktiv.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung