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Grotelüschen kämpft bei Laser-WM um Olympia-Ticket

SID

Hamburg - Bei der Laser-Weltmeisterschaft vor Terrigal in Australien kämpft Simon Grotelüschen um seine letzte Olympia-Chance.

Der Lübecker Segler lag am Wochenende nach sechs Wettfahrten mit 51 Punkten nur auf Platz 22, muss aber für das Peking-Ticket bis zum finalen Medaillenrennen am 13. Februar noch unter die Top Ten segeln.

Sein Teamkamerad Alexander Schlonski hat dagegen als Elfter (31 Punkte) von 160 Seglern noch alle Chancen, unter die besten Zehn zu kommen.

Fokus auf Platz zehn 

Doch der Rostocker kann das Olympia-Ticket auch mit einer Spitzenleistung nicht mehr erreichen. Denn Schlonski erfüllte im vergangenen Jahr die Nominierungskriterien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für die Sommerspiele in Peking im Gegensatz zu Grotelüschen kein einziges Mal.

Bei der Laser-WM lag der Australier Tom Slingsby mit elf Punkten vor Julio Alsogara (15) aus Argentinien und dem Neuseeländer David Weaver (17) in Führung.

Sollte Grotelüschen nicht mindestens Platz zehn erreichen, wird der Deutsche Segler-Verband (DSV) voraussichtlich nur sechs von insgesamt elf olympischen Segeldisziplinen in Qingdao besetzen.

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