Pferdesport

Fair-Play-Trophäe für Marcus Ehning

SID
Mittwoch, 06.02.2008 | 15:13 Uhr
ehning
© Getty
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Borken - Der Springreiter Marcus Ehning erhält die Fair-Play-Trophäe des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS), teilte VDS-Präsident Erich Laaser mit.

Ehning hatte im vergangenen Juli beim CHIO in Aachen mit einer ungewöhnlichen Geste auf den Sieg in einer mit 77.000 Euro dotierten Prüfung verzichtet. Beim "Best of Champions" stoppte der Profi aus Borken vor dem letzten Hindernis und ermöglichte so ein Stechen.

Bei der Prüfung mit Pferdewechsel hatte sein Hengst For Germany zuvor bei den Ritten mit den Konkurrenten mehrfach verweigert und Ehning damit unfreiwillig einen uneinholbaren Vorsprung beschert.

"Das ist schön", kommentierte Bundestrainer Kurt Gravemeier, "was Marcus da gemacht hatte, war korrekt, das ist echtes Fair Play." Im Vorjahr hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel den Fair-Play-Preis stellvertretend für das Publikum der Fußball-WM 2006 erhalten.

Tragischer Held bei der EM im vergangenen Jahr

Ehning hatte unmittelbar nach dem Springen in Aachen gesagt: "So einen Sieg wollte ich nicht. Ich wollte mir nicht nachsagen lassen, dass ich nur gewonnen habe, weil keiner mein Pferd reiten kann." Er verzichtete auch auf die Teilnahme am Stechen, wo er seinen For Germany erneut hätte reiten müssen, und begnügte sich mit Platz drei.

Der zweimalige Weltcup-Sieger wurde von den rund 35.000 Zuschauern mit donnerndem Applaus gefeiert. Weltmeister Jos Lansink (Belgien) setzte sich anschließend im Stechen gegen Olympiasieger Rodrigo Pessoa (Brasilien) durch und erklärte, dass er sich über Ehnings Verzicht gewundert habe.

Ehning, der als einer der größten Stilisten des Springsports gilt, hatte im vergangenen Jahr die EM in Mannheim als einen sportlichen Alptraum erlebt, der kurioserweise auch mit Verweigerungen zusammenhing. Die Stute Küchengirl weigerte sich mehrfach zu springen, so dass Ehning in allen EM-Runden das Streichergebnis des hoch favorisierten deutschen Teams lieferte, das dadurch Gold verpasste und sich mit dem zweiten Platz begnügen musste.

 

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