Doping

Doping-Experte Holdhaus: Anzeige fragwürdig

SID
Samstag, 16.02.2008 | 20:55 Uhr
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
Live
WTA Cincinnati: Tag 4
National Rugby League
Rabbitohs -
Warriors
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters Tag 1
National Rugby League
Broncos -
Dragons
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Viertelfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 2
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Halbfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 3
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Wien - Der Wiener Sportwissenschaftler und Dopingexperte, Hans Holdhaus, hat die anonyme Anzeige gegen rund 30 Spitzensportler überwiegend aus Österreich und Deutschland scharf kritisiert.

"Eine anonyme Anzeige ist nicht mehr als ein Gerücht. Schlimm ist dabei nur, dass man sich nicht dagegen wehren kann", sagte Holdhaus. "Ich bin, weiß Gott, gegen Doping. Wenn es Indizien gibt, dann gehören sie auf den Tisch und die Schuldigen gehören gnadenlos verfolgt."

Holdhaus, langjähriger Direktor des Instituts für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung in Wien, will nicht ausschließen, dass die inzwischen veröffentlichte Liste von Spitzensportlern "frei erfunden ist". Zumindest aus österreichischer Sicht wirke die Namensliste "bunt zusammengewürfelt". Ein Doping-Netzwerk sei hier überhaupt nicht zu erkennen. Von all den Medizinern, die genannt werden, "kenne ich überhaupt nur einen". Holdhaus: "Man hat fast das Gefühl, das alles ist frei erfunden", und eine "böse Absicht" sei nicht auszuschließen. "Wenn es hier einen Geschädigten gibt, dann ist es der Sport", klagte der Mediziner.

Am Vortag war in Österreich eine Liste aufgetaucht, auf der unter anderem Namen deutscher Biathleten stehen sollen, die mit einer Wiener Blutbank in Verbindung gebracht werden. Ins Rollen kam die Affäre durch eine anonyme Anzeige. Die komplette deutsche Biathlon-Mannschaft bei der WM in Östersund und auch ehemalige Biathleten haben die Gerüchte zurückgewiesen. Der Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV), Alfons Hörmann, sprach von einer "böswilligen Rufmordkampagne, die den DSV und den Biathlonsport in Gänze nachhaltig beeinträchtigen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung