Davis Cup

Russland, USA und Spanien im Viertelfinale

SID
Sonntag, 10.02.2008 | 14:48 Uhr
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München - Titelverteidiger USA und Vorjahresfinalist Russland haben das Viertelfinale des Davis Cups erreicht. Auch die Tennis- Teams aus Spanien, Frankreich, Tschechien und Argentinien stehen in der Runde der letzten Acht vom 11. bis 13. April.

Der 32-malige Cupsieger USA erwartet dort Frankreich, Russland empfängt Tschechien. Die Entscheidung zwischen Aufsteiger Israel und Schweden fiel erst im letzten Einzel, der Sieger trifft auf Argentinien.

Russland profitierte im vermeintlichen Topspiel gegen Serbien erneut von gesundheitlichen Problemen bei Australian- Open-Sieger Novak Djokovic.

Aufgabe von Djokovic 

Der Weltranglisten-Dritte führte gegen Nikolai Dawidenko schon 6:4, 6:3, 3:0, gab den dritten Durchgang aber noch 4:6 ab und das Match danach auf. Damit war die Entscheidung in Moskau gefallen.

Djokovic hatte nach Grippesymptomen am Freitag seinen Einsatz im Einzel abgesagt, am Samstag im Doppel an der Seite von Nenad Zimonjic aber auf 1:2 für die Serben verkürzt.

Die Tschechen Tomas Berdych und Radek Stepanek waren nach einem 4:21 Stunden langen Doppel gegen Belgien schon am Samstag durch.

USA ohne Mühe 

Den vorzeitigen Erfolg der USA in Österreich sicherten Bob und Mike Bryan. Das Weltklasse-Paar holte in Wien mit 6:1, 6:4, 6:2 den entscheidenden dritten Punkt gegen Julian Knowle und Jürgen Melzer.

Frankreichs Australian-Open-Finalisten Arnaud Clement und Michael Llodra jubelten in Sibiu nach mehr als vier Stunden und fünf Sätzen gegen Florin Mergea und Horia Tecau am Samstag über das 3:0.

Spanien ohne Nadal erfolgreich 

Leichter hatte es Argentinien gegen die Briten ohne Andy Murray. David Nalbandian und Jose Acasuso holten im Doppel mit einem glatten Erfolg ebenfalls vorzeitig den dritten Zähler.

Spanien stand in Peru auch ohne seine Stars Rafael Nadal und David Ferrer schon nach dem Doppel als Sieger fest. Feliciano Lopez und Fernando Verdasco gewannen 6:3, 6:4, 7:6 (7:4) gegen den angeschlagenen Luis Horna und Ivan Miranda.

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